Hilfspaket für dürregeschädigte Bauern

Für viele Bauern ist die Lage durch die lange Dürreperiode existenzgefährdend. Nun wurde ein Hilfspaket geschnürt.
Dürregeschädigten Bauern soll nun mit einem Hilfspaket geholfen werden.
Dürregeschädigten Bauern soll nun mit einem Hilfspaket geholfen werden.
Die Hitze und die ausbleibenden Niederschläge haben in Österreich zu erheblichen Schäden in der Landwirtschaft geführt. Landwirtschaftsminister Berlakovich hat für dürregeschädigte Bauern ein Hilfspaket mit vier Maßnahmen geschnürt:

Ankaufaktion von Futtermitteln
Grünlandfutterflächen sind prinzipiell nicht gegen Dürre versichert. Für die betroffenen Bauern soll es einen Zuschuss aus Bundes- und Landesmittel für den Zukauf von Futtermitteln geben. Der Zukauf dieser Ersatzfuttermittel sollte bis Jahresende gefördert werden.

Stundungen von Raten bei Investitionskrediten
Viele Bauern können ihre Kreditraten aufgrund der massiven Einkommensverluste nicht bedienen. Für die Bauern werden die Kreditraten erst im nächsten Jahr fällig. Der Antrag ist bei zuständigen Land über das Kreditinstitut einzubringen.

Zusätzliche Flächen für Futtermittelproduktion
Mit der Freigabe von Brachen, Blühflächen und Wiesen mit Nutzungseinschränkungen für zusätzliche Futtermittelproduktion soll die Heuproduktion gesteigert werden.

Zusätzliche Betriebsmittelkredite
Wenn es zu finanziellen Engpässen durch Ertragsausfälle kommt, wird den Landwirten ein Betriebsmittelkredit gewährt. Damit sollen landwirtschaftliche Betriebsmittel angekauft werden können. Die Abwicklung soll über die Länder erfolgen, wo sich Landwirte bei den Ländern bzw. Kammern melden können.

Die Nutzung von „Blühflächen im Acker“ und „Zweinutzungsflächen“ im Grünland wurden mit sofortiger Wirkung für die Bundesländer Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und die Steiermark freigegeben. Dabei sind aber einige Festlegungen zu beachten.


Aktualisiert am: 05.08.2013 15:14
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