Hilfe für die Erdbebenopfer von Haiti - Projekt Landwirtschaft

Am 12. Jänner 2010 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7.0 Richter Skala Haiti. Die große internationale Hilfe läuft an, jedoch sind gezielte Hilfsmaßnahmen mit lokalen Partnern von höchster Bedeutung. Mit Ihrer Hilfe unterstützen Sie das Projekt "Wir bauen Leben"
Das Hilfswerk Austria International (HWA) wurde von seinen lokalen Partnern und betroffenen Familien um humanitäre Soforthilfe gebeten. Die Menschen brauchen dringend Trinkwasser, Medikamente, Nahrungsmittel und Notunterkünfte. Das HWA wird, wie immer nach Katastrophen, neben der Soforthilfe so rasch wie möglich in den Wiederaufbau einsteigen: Es werden Krankenhäuser, Schulen und Wohnraum wiederhergestellt und die Grundlagen der Landwirtschaft neu gelegt. Der rasche Wiederaufbau ist auch psychologisch wichtig, weil die Menschen damit das Trauma der Katastrophe besser bewältigen und sich auf einen Neubeginn ausrichten können. Die langfristige Sicherung der Ernährung ist dafür eine Basis.

Die einheimische Landwirtschaft ist die wichtigste Einkommensquelle in den ländlichen Gebieten, deckt aber nur knapp die Hälfte des Bedarfs an Nahrungsmitteln des Landes.
Die UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) warnte vor einer „Tragödie“ in ländlichen Gebieten. Die haitianischen Landwirte benötigten vor Beginn der Saatperiode im März dringend Hilfe, sonst könnte aus der Katastrophe in den vom Beben betroffenen Städten eine „ländliche Tragödie“ werden. Die Landwirtschaft spielt eine Schlüsselrolle beim Wiederaufbau.

Zielsetzungen
1000 Familien aus unseren Projektregionen in Haiti bekommen Hilfe, um nicht zu lange von Lebensmittellieferungen abhängig zu sein, sondern ihre Ernährung auf die Dauer zu sichern.

Maßnahmen im Bereich Landwirtschaft:
In einem ersten Schritt ist es notwendig, die nächste Ernte zu sichern. Dazu sollen folgende Hilfsgüter bereitgestellt werden:
Haiti braucht nach der Katastrophe Unterstützung für den Wiederaufbau.
Haiti braucht nach der Katastrophe Unterstützung für den Wiederaufbau.


  • Saatgut
  • Dünger
  • Futtermittel
  • Impfstoff für Tiere
  • Landwirtschaftliche Geräte


Im zweiten Schritt werden weitere Maßnahmen ausgearbeitet, die von den Ermittlungen der internationalen Expertengruppen abhängen, die die Schäden in der Agrarwirtschaft ermitteln.

Finanzbedarf:
Phase 1: € 100.000
Projektdauer:
Phase 1: 1 Jahr

Projektregionen:
Die Maßnahmen sind sowohl um Port au Prince vorgesehen, wo sich viele bäuerliche Familien befinden, als auch im Norden des Landes (Bombardopolis, Mole St. Nicolas, Port de Paix,…). Unzählige Menschen sind aus der Hauptstadt dorthin geflüchtet.

Organisation und Durchführung:
Das HWA arbeitet mit einem eigenen Expertenteam und dem lokalen Projektpartner CDS in Haiti zusammen, mit dem bereits im vergangenen Sommer ein Ernährungsprogramm für Kinder im Norden des Landes gestartet wurde.

“Wir bauen Leben”, Die österreichische Landwirtschaft hilft
Raiffeisen Zentralbank
Kto. 3 00 607 820
BLZ. 31000



Aktualisiert am: 01.02.2010 09:10
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