Heurigenstüberl Pichler in St. Martin - das Schnitzel Sperrgebiet

Sie sind gesellig und wollten sich mit der Direktvermarktung ein zusätzliches Einkommen schaffen. Die Idee eines Heurigen war also naheliegend. Familie Pichler erzählt, warum die Entscheidung ein eindeutiges „Ja“ war, es bei Schnitzeln aber noch immer „Nein danke“ heißt.
Das Wohnhaus der Großeltern wurde entkernt, saniert und zu einem Heurigenstüberl umgebaut.
Das Wohnhaus der Großeltern wurde entkernt, saniert und zu einem Heurigenstüberl umgebaut.
Familie Pichler spielte schon lange mit dem Gedanken, einen Buschenschank zu eröffnen. Vor zwei Jahren wurde dann das Wohnhaus der Großeltern entkernt, saniert und erweitert, sodass im ersten Schritt ein Lokal mit rund 60 Sitzplätzen entstand. Rund 1,5 Jahre Bauzeit mit viel Eigenleistung und 120.000 Euro investierte die Familie in ihr Projekt.

Die Speisekarte hält Familie Pichler bewusst einfach. Traditionelle Speisen kombiniert mit leichten Varianten. Der Bestseller ist der Schmankerlteller, der eigentlich für Frauen gedacht war, aber von Männern mindestens genauso gerne gewählt wird. „Es ist von allem ein bisschen was auf dem Teller“, erklärt die Vermarkterin die Zusammenstellung. Warme Speisen gibt es nur bei Feiern. „Am liebsten ist den Gästen der Bauernschmaus – eine große Pfanne, aus der alle gemeinsam essen“, erklärt Klaudia Pichler. Nur eines sucht man vergeblich auf der Karte: Schnitzel und jede Art von gebackenem Fleisch. Das gibt es nämlich in jedem Gasthaus und dort soll es auch bleiben. Das Heurigenstüberl wurde zur Schnitzelfreien Zone erklärt.

Die ganze Reportage von Familie Pichler lesen Sie in der Ausgabe 18/2012 des fortschrittlichen Landwirts.


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Aktualisiert am: 04.09.2012 15:46
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