Heuprojekt 2010

Gute Raufutterqualitäten sind wichtig und sollen auch belohnt werden! Deshalb hat das LFZ Raumberg- Gumpenstein in Zusammenarbeit mit den österreichischen Landwirtschaftskammern und dem Futtermittellabor Rosenau das Heuprojekt 2010 ins Leben gerufen.
Mit dem Heuprojekt 2010 wird untersucht, wie es um die Heuqualität auf den österreichischen Betrieben steht. Die chemischen und sensorischen Analysen der Heuproben und die dazugehörigen Fragebögen werden statistisch ausgewertet, um Zusammenhänge zwischen Arbeitsweise und Futterqualität in der Praxis bewerten zu können.
Die heurige Grünland-Erntesaison war speziell im 1. Aufwuchs durch die kaltfeuchte Witterung katastrophal. Für die Winterfütterung ist es jetzt sehr wichtig, die Qualität des Grundfutters zu kennen, damit die Rationsgestaltung wirtschaftlich sinnvoll geplant werden kann. Beim Heuprojekt 2010 kann jeder interessierte Landwirt sein Heu bzw. Grummet zu vergünstigtem Tarif untersuchen lassen, ausgezeichnete Qualitäten werden mit Sachpreisen belohnt.

Probenziehung und weitere Schritte
Zunächst werden mit einem Probenbohrer oder händisch mindestens drei Einzelproben aus dem Heustock oder Ballen entnommen. Diese Proben werden dann zu einer Mischprobe zusammengefasst und durchgemischt. Daraus wird dann eine Probe mit rund 0,5 kg gezogen und samt dem Erhebungsblatt an das Futtermittellabor Rosenau geschickt. Der Fragebogen ist an das LFZ Raumberg- Gumpenstein zu senden.

Weitere Informationen, sowie den Fragebogen und das Erhebungsblatt finden Sie hier:


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Aktualisiert am: 05.08.2010 22:49
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