Heumilchbauern bei der Heugala 2013 ausgezeichnet

Eine Expertenjury kürte die besten Heuqualitäten Österreichs in den Kategorien Energieheu, Heu, Grummet, Bodenheu, Ballenheu und händische Werbung. Die Sieger wurden bei der Heugala in Kitzbühel prämiert.
In Kitzbühel wurde bei der Heugala die harte Arbeit der Heumilchbauern gewürdigt. Für jene Bauern, die das beste Heu erzeugten, gab es eine Auszeichnung.
In Kitzbühel wurde bei der Heugala die harte Arbeit der Heumilchbauern gewürdigt. Für jene Bauern, die das beste Heu erzeugten, gab es eine Auszeichnung.
„Gerade in der Heumilchwirtschaft ist die Beschaffenheit des Grundfutters ein entscheidender Erfolgsfaktor“, erklärt Karl Neuhofer, Obmann der ARGE Heumilch. Als einzige weltweit arbeiten die Mitglieder der ARGE nach einem strengen Regulativ, dessen Einhaltung von unabhängigen, staatlich zertifizierten Stellen kontrolliert wird. Auch in Zukunft werde man den Fokus auf die weitere Verbesserung der Grundfutterqualität legen. Mehr als 800 Proben aus ganz Österreich wurden eingesendet und mussten von der sechsköpfigen Jury in puncto Geruch, Gefüge, Farbe und Verunreinigung bewertet werden.


Die sechs Kategorien
Energieheu – Pflanzenbestände mit hoher Nutzungsintensität (4 Schnitte oder mehr).
Heu – Raufutter 1. Aufwuchs aus Dauergrünland.
Grummet – Raufutter 2. oder Folgeaufwüchse aus Dauergrünland.
Bodenheu – Raufutter ohne künstliche Belüftung.
Ballenheu – Raufutter in Form von Rund- oder Quaderballen konserviert.
Händisch – Bearbeitung und Einfuhr des Raufutters per Handarbeit ohne Maschinen.


Die Gewinner der einzelnen Kategorien:

Energieheu
Johannes Keiler aus Höchst, Vorarlberg

Heu
Gerhard Dünser aus Dornbirn, Vorarlberg

Grummet
Norbert Wirth aus Andelsbuch, Vorarlberg

Bodenheu
Willi Schwaiger aus Gasen, Steiermark

Ballenheu
Christian Meusburger aus Andelsbuch, Vorarlberg

Händisch
Franz Geisler aus Tux, Tirol


Aktualisiert am: 05.02.2013 12:16
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