HeuART 2011: Heumilch-Alm gastierte im Lammertal

Bereits zum elften Mal fand am vergangenen Wochenende das große HeuART-Fest in Annaberg im Salzburger Lammertal statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen riesige Skulpturen aus Heu. Insgesamt wurde rund eine Tonne Heu in 4.000 Arbeitsstunden zu Heukunstwerken verarbeitet.
Obmann Karl Neuhofer beim Probieren der Heumilch-Käsespezialitäten mit Salzburgs LH-Stellvertreter Wilfried Haslauer, Heukönigin Franziska Maislinger, Annabergs Bürgermeister Josef Schwarzenbacher und LH-Stellvertreter David Brenner (v.l.)
Obmann Karl Neuhofer beim Probieren der Heumilch-Käsespezialitäten mit Salzburgs LH-Stellvertreter Wilfried Haslauer, Heukönigin Franziska Maislinger, Annabergs Bürgermeister Josef Schwarzenbacher und LH-Stellvertreter David Brenner (v.l.)
Die ARGE Heumilch präsentierte sich mit ihrer Heumilch-Alm beim größten Heukunstfest der Welt. Obmann Karl Neuhofer konnte unter anderen Salzburgs Landeshauptmannstellvertreter Wilfried Haslauer und Landeshauptmannstellvertreter David Brenner, Annabergs Bürgermeister Josef Schwarzenbacher und Heukönigin Franziska Maislinger in der Heumilch-Alm begrüßen und über die Vorzüge österreichischer Heumilch-Spezialitäten informieren. „Die hochqualitativen Käsespezialitäten der Verarbeiter aus der Region wurden von den zahlreichen Besuchern eifrig verkostet“, erklärt Neuhofer. Außerdem habe man den Beitrag der Heumilchwirtschaft zur Artenvielfalt in den Fokus gerückt: „Extensiv genutzte Flächen wie Magerwiesen, Trockenrasen und Feuchtwiesen weisen eine besonders hohe Dichte an Pflanzenarten auf. Dieser ökologisch wertvolle Artenreichtum im Grünland und auf den Almen kann nur durch eine nachhaltige und ursprüngliche Form der Milchwirtschaft – wie sie die Heumilchwirtschaft bietet – bewahrt werden“, so Neuhofer.

Über die Heumilch

Bei der Heumilchwirtschaft handelt es sich um die ursprünglichste Form der Milcherzeugung: Die österreichischen Heumilch-Kühe ernähren sich von Kräutern und Gräsern auf den heimischen Wiesen, Weiden und Almen. Sämtliche Produkte werden kontrolliert gentechnikfrei hergestellt. Hauptproduktionsgebiete der Heumilch sind Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich sowie die Steiermark. In Österreich liegt der Heumilchanteil an der Gesamtproduktion bei 15 Prozent, in Europa bei lediglich drei Prozent.


Aktualisiert am: 30.08.2011 20:29
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