Heu blasen mit dem Laubbläser

Dort, wo das Gelände für Maschinen zu steil oder zu uneben ist, kann ein Laubbläser die Heuernte erleichtern. Wir haben fünf rückengetragene Blasgeräte getestet. Worauf Sie beim Kauf achten sollten, erfahren Sie in unserem Vergleich.
Leistungsfähige Blasgeräte lassen sich sehr effektiv für die Heuarbeit einsetzen.
Leistungsfähige Blasgeräte lassen sich sehr effektiv für die Heuarbeit einsetzen.
Mit einem leistungsfähigen Blasgerät ist man um ein Vielfaches schneller als mit dem Handrechen. Das ist die einhellige Meinung unserer Testpersonen. Ein geübter Heubläser schafft etwa drei- bis sechsmal so viel wie ein „flinker Rechen“. Unter bestimmten Einsatzbedingungen funktioniert ein Blasgerät aber gar nicht oder nur eingeschränkt. Nasses und schweres Futter lässt sich nur in kleinen Mengen über kurze Distanzen bewegen. Langes, zottiges Gras kann man nur bei ausreichendem Gefälle talwärts blasen. Während Rücken- oder Bergwind die Leistung erheblich steigert, kann Gegen- oder Talwind die Arbeit gänzlich unmöglich machen.

Je nach Einsatzbereich sollte eine Staubschutzmaske und eine Schutzbrille getragen werden.
Je nach Einsatzbereich sollte eine Staubschutzmaske und eine Schutzbrille getragen werden.
Laubbläser im Einsatz
Wie der Name schon sagt, wurden diese Geräte ursprünglich zum Blasen von Laub entwickelt. Während in vielen Städten das „Laub blasen“ wegen der hohen Lärm- und Feinstaubbelastung diskutiert wird oder teilweise sogar schon verboten ist, finden diese Geräte immer häufiger Verwendung in der Landwirtschaft.
Eine Fülle an Einsatzmöglichkeiten hat viele Landwirte zum Kauf eines Laubbläsers bewogen. Bergbauern ersetzen damit auch den Handrechen bei der Heuernte. Die bekannteste Anwendung ist das Hinunterblasen von Heu auf Steilflächen. Diese Arbeit stand auch im Mittelpunkt unseres Testeinsatzes.

Heu blasen mit Laubbläser
Für unseren Vergleichstest haben wir fünf leistungsstarke, rückengetragene Laubbläser ausgewählt. Im Vergleich zur Reinigung von Parkflächen ist der Einsatz bei der Heuernte sehr herausfordernd. Das Abräumen von Steilflächen in schwer begehbarem Gelände dauert oft mehrere Stunden. Dabei spielen das Gewicht, der Tragekomfort und die Luftleistung eine entscheidende Rolle. Die Geräte laufen permanent mit Vollgas. Das bedeutet eine hohe Lärm- und Körperbelastung für den Anwender.
Wir testeten Geräte von Solo, Husqvarna, Stihl, Echo und Dolmar (v.l.).
Wir testeten Geräte von Solo, Husqvarna, Stihl, Echo und Dolmar (v.l.).
Mit zunehmender Geräteleistung steigt in der Regel auch das Gewicht. Je unwegsamer das Gelände und je länger der Arbeitseinsatz, desto wichtiger ist es, dass das Gerät möglichst leicht ist. Zudem sollte man beim Kauf bedenken, dass ein Blasgerät auch häufig von Frauen und am Betrieb mithelfenden Kindern eingesetzt wird.
Bei der Entscheidung zwischen Gewicht und Leistungsfähigkeit muss deshalb häufig ein Kompromiss eingegangen werden. Unser Test bestätigt: Für eine effektive Heuarbeit ist das stärkste Gerät gerade gut genug.

Wir testeten Geräte von Dolmar, Echo, Husqvarna, Solo und Stihl.
Wie sich diese Geräte beim Heu blasen bewährt haben, erfahren Sie unserem umfangreichen Vergleichstest.

Kostenloses Probeheft Ausgabe 16/2015 mit Vergleichstest „Heublasgeräte“ bestellen.

Aktualisiert am: 12.08.2015 14:53

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