Heu Knappheit: Wie können Pferdehalter darauf reagieren?

Beim wichtigen erste Aufwuchs gab es heuer aufgrund der Trockenheit Ertragseinbußen bis zu 50 %. Wird Pferdeheu heuer knapp – und welche Alternativen gibt es für die Pferdehalter? Univ.-Doz. Dr. Karl Buchgraber informiert in der aktuellen Ausgabe von Pferdplus.
Aufgrund der Trockenheit im Frühjahr gibt es 2011 weniger Heu. (Foto: Peter Blaha)
Aufgrund der Trockenheit im Frühjahr gibt es 2011 weniger Heu. (Foto: Peter Blaha)
Die österreichischen Pferde nehmen pro Jahr rund 250.000 bis 300.000 t Heu auf, das entspricht Heuerträgen von rund 50.000 ha. Normalerweise kein Problem diese Mengen den Pferden zur Verfügung zu stellen. Im Jahr 2011 zeigte der wichtige erste Aufwuchs auf den Wiesen aufgrund der Trockenheit (geringe Winterfeuchte, wenig Niederschläge im Frühjahr, heiße Temperaturen am Tag wie auch kühle Nachttemperaturen) Ertragseinbrüche von teilweise 30 bis 50%. Die Rinder-, Schaf- und Ziegenbauern brauchen das geerntete Futter für die gehaltenen Tiere selbst – aus diesen Bewirtschaftungsformen fallen heuer nur selten Heumengen für die Pferdehalter an. Wer also gute Qualitäten zu vernünftigen Preisen angeboten bekommt, sollte bald seine Heumenge für seine Pferde einlagern.
Wieso Anwelksilage und Gärheu gute und wertvolle Alternativen für Pferdeheu sind, was bei der Qualität dieses Grundfutters zu beachten ist und wieviel für den Winter eingelagert werden sollte, ist in der aktuellen Pferdplus-Ausgabe, die ab 30. Juni erhältlich ist, nachzulesen.

Bestellen Sie gleich Ihr kostenloses Probeheft!




Autor:
Aktualisiert am: 29.06.2011 15:48
Landwirt.com Händler Landwirt.com User