Heimischer Kartoffelmarkt stabil

Der österreichische Kartoffelmarkt wird weiterhin als stabil eingeschätzt, die Situation zeigt sich zur Vorwoche unverändert.
Nach der Frostperiode kommt verstärkt Ware aus den Lagern auf den Markt.
Nach der Frostperiode kommt verstärkt Ware aus den Lagern auf den Markt.
Die Marktversorgung ist durch die laufende Räumung von Kartoffellagern gewährleistet. Der Inlandsabsatz läuft auf dem bisherigen Niveau. Nach sehr starken Exporten in den letzten Wochen haben sich die Lieferungen ins Ausland diese Woche etwas beruhigt, da nun wieder verstärkt deutsche Ware auf den Exportmärkten zu finden ist. Bei den Erzeugerpreisen ergibt sich keine Änderung. Sie liegen zumeist zwischen 8 und 10 Euro je dt mit seitwärts gerichteter Tendenz. Auch die Situation bei Premiumware bleibt zur Vorwoche unverändert, teilt die Marktabteilung der LK Niederösterreich mit.

Stabil auch der deutsche Kartoffelmarkt
Ebenfalls stabil zeigt sich der deutsche Kartoffelmarkt. Nach der Frostperiode kommt nun verstärkt Ware aus den Lagern auf den Markt. Die Preissituation hat sich in den Hauptanbaugebieten nicht verändert. Im bayerischen Raum haben einzelne Packer die Vermarktung deutscher Lagerware schon beendet. Die Exporte nach Osteuropa laufen zügig. Frühkartoffeln aus dem Mittelmeerraum hatten bisher keine Bedeutung. Im März wird von den Packbetrieben aber mit einem Aufholen dieses Rückstandes an Frühkartoffelverkäufen gegenüber dem Vorjahr gerechnet. Durch intensive Niederschläge konnten in Andalusien bisher nur 30% der Frühkartoffeln ausgepflanzt werden. Diese fehlenden Mengen könnten zu einer verlängerten Vermarktungssaison für deutsche Lagerware führen.


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Aktualisiert am: 04.03.2010 10:30
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