Heimische Molkereien können weiterhin nach Russland liefern

Fünf österreichischen Lebensmittelherstellern wurden die Ausfuhren ihrer Produkte nach Russland untersagt. Die Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter (VÖM) teilte mit, dass es sich um Fleischverarbeiter und nicht um Molkereien handle.
Alle österreichischen Molkereien, die sich für die Aufnahme in die Exporteureliste angemeldet haben, sind offiziell durch die russischen Behörden zugelassen.
Alle österreichischen Molkereien, die sich für die Aufnahme in die Exporteureliste angemeldet haben, sind offiziell durch die russischen Behörden zugelassen.
Der Föderale Aufsichtsdienst für Tier- und Pflanzengesundheit Russlands hat fünf österreichischen Lebensmittelherstellern die Ausfuhren ihrer Produkte ins Land vorübergehend verboten. Acht weitere von Inspektoren begutachtete Betriebe dürfen nach Russland weiterhin exportieren, gab die Behörde in Moskau bekannt. Bei den gesperrten Betrieben handle es sich um Fleischverarbeiter, nicht um Molkereien, teilte die Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter (VÖM) auf Anfrage von aiz.info mit. Für den Milchbereich sei das - im Oktober 2011 erfolgte - Audit durch die russischen Veterinärbehörden positiv verlaufen. Somit sind alle österreichischen Milchbetriebe, die sich in der ersten Runde für die Aufnahme in die Exporteureliste angemeldet haben, nunmehr offiziell durch die russischen Behörden zugelassen. Dies spreche für die hohe Qualität der heimischen Molkereierzeugnisse; Moskau sei ein sehr interessanter, weil kaufkräftiger Markt, so die VÖM. (AIZ)


Aktualisiert am: 25.12.2011 12:34
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