Heimische Bauern setzen auf österreichische Traktorentechnologie

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Tiroler Landmaschinenspezialist Lindner legte bei Neuzulassungen in Österreich im Vorjahr um 23 Prozent zu – Unternehmen erobert Platz zwei auf dem österreichischen Traktorenmarkt.
Lindner konnte im Vorjahr seine Marktanteile steigern.
Lindner konnte im Vorjahr seine Marktanteile steigern.
Die heimischen Bauern setzten im Vorjahr verstärkt auf Traktorentechnologie aus Österreich. Das geht aus der neuen Zulassungsstatistik für Standardtraktoren hervor. So konnte der Tiroler Landmaschinenspezialist Lindner 2009 bei den österreichweiten Neuzulassungen um 23 Prozent auf 15,5 Prozent Marktanteil zulegen. Der Geotrac 73 war dabei auch 2009 Österreichs meist verkauftes Traktormodell.

Mit 1.047 neu zugelassenen Traktoren belegt das Familienunternehmen den zweiten Platz im Traktorenranking. In Tirol und Salzburg ist Lindner Marktführer, die größten Zuwächse bei Neuzulassungen wurden in Vorarlberg (plus 94 Prozent), Niederösterreich (plus 41 Prozent) sowie in Kärnten (plus 29 Prozent) eingefahren.

Für die Zuwächse auf einem insgesamt stagnierenden heimischen Traktorenmarkt seien sowohl die Geotrac-Serie 3, als auch die neue Serie 4 verantwortlich, erläutert Geschäftsführer Hermann Lindner: „Mit der Serie 3 bieten wir effiziente und wertbeständige Fahrzeuge, die ihre Stärken im Grünland ausspielen. Die neue Geotrac-Serie 4 erfreut sich vor allem bei Profi-Landwirten und Gemeinden immer größerer Beliebtheit.“

Innovationen aus Österreich
Ende 2009 erweiterte Lindner die Serie 4, die bisher aus den Modellen 104, 114 und 124 bestand, mit dem neuen 94er. Die Serienproduktion des Geotrac 94 startet im März 2010. „In die Entwicklung der Serie 4 haben wir in den vergangenen drei Jahren 4,2 Millionen Euro investiert“, sagt Lindner. Zu den technischen Highlights des neuen Modells zählen der effiziente 100-PS-Common-Rail-Motor von Perkins, die Freisicht-Panoramakabine sowie das innovative Lichtkonzept, bei dem erstmals in der Traktorengeschichte LED-Technologie zum Einsatz kommt.

Zuversicht für 2010
Im laufenden Jahr legt Lindner den Fokus weiterhin auf Innovation und Qualität. Hermann Lindner: „Wir konzentrieren uns darauf, Produkte und Produktion stetig zu optimieren.“ Das Unternehmen blicke daher zuversichtlich ins Frühjahr 2010: „Auf dem Heimmarkt haben wir 2009 sehr gut abgeschnitten. Wir gehen davon aus, dass sich im laufenden Jahr auch die Exporte stabilisieren.“

Die Lindner-Exportquote hat sich 2009 wieder auf dem Niveau von 2007 eingependelt, konkret bei rund 34 Prozent. „Gut entwickelt haben sich die Auslandsmärkte Deutschland, Schweiz, Südtirol und Slowenien. Leichte Rückgänge verzeichneten wir in Spanien und Frankreich sowie in Südosteuropa“, bilanziert Lindner.

Über Lindner
Das Tiroler Familienunternehmen Lindner beschäftigt 210 Mitarbeiter. Im Vorjahr wurden 1.350 Traktoren der Marke Geotrac sowie 174 Unitrac-Transporter im Werk in Kundl produziert. Der Umsatz stieg im Kalenderjahr 2009 um fünf Prozent 68 Millionen Euro. Das Geschäftsjahr 2009/2010 endet am 31. März.

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Aktualisiert am: 04.02.2010 09:33
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