Hefezusätze für die Rinderfütterung

Die Ansprüche an die Tierernährung sind aufgrund der Steigerung der Leistungsfähigkeit von Milchkühen und angesichts der hohen täglichen Gewichtszunahmen bei Mastrindern enorm gestiegen. Hefezusätze können helfen, die Verdaulichkeit der Grundfuttermittel zu verbessern.
Hefezusätze können helfen, die Verdaulichkeit der Grundfuttermittel zu verbessern.
Hefezusätze können helfen, die Verdaulichkeit der Grundfuttermittel zu verbessern.
Landwirte füttern seit mehr als 30 Jahren Hefen an Wiederkäuer. Trotz der geringen Aufwandmenge sollen Hefezusätze das Pansenmilieu positiv beeinflussen. Verschiedene Kategorien von Hefeprodukten, basierend auf dem Stamm aus der Back- und Bierindustrie, Saccharomyces cerevisiae, sind für Wiederkäuer im Einsatz: Lebendhefe, Metabolitenhefe, autolysierte Hefe und Trockenhefe.

Einsatzbereiche unterscheiden
Üblicherweise werden Hefeprodukte in Ergänzungsfuttermittel oder in die Total- oder Teilmischration eingemischt. Es ist zwischen einer pro- und einer präbiotischen Wirkungsweise zu unterscheiden. Während bei Lebendhefen primär eine probiotische Wirkung und somit die Veratmung des Sauerstoffes im Pansen im Vordergrund steht, spielt bei autolysierter Hefe und Metabolitenhefe die präbiotische Wirkungsweise und somit die Zurverfügungstellung von Nährstoffen für Pansenbakterien eine entscheidende Rolle. Bei Trockenhefe handelt es sich um ein Nebenprodukt aus der Bierbrauerei, welches als Proteinquelle eingesetzt wird, jedoch keine funktionellen, probiotischen oder präbiotischen Eigenschaften besitzt.

Autoren: DI Carina SCHIEDER und Dr. Anja GANNER, BIOMIN Holding GmbH

Mehr zum Thema Hefezusätze finden Sie im LANDWIRT 16/2013.

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Aktualisiert am: 02.08.2013 22:58
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