Hangsicherung mit Holzwolle

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Ein Schweizer Unternehmen hat die Idee des Erosionsschutzes mit Vliesen aus Holzwolle belebt. Wir haben uns angesehen, wie das ökologisch abbaubare Produkt den Boden gegen Wind und Wasser schützt.
Der Hang während der Verlegung des Erosionsschutzvlieses. Foto: Lindner
Der Hang während der Verlegung des Erosionsschutzvlieses. Foto: Lindner
Eine nachhaltige Lösung im Bereich des modernen Erosionsschutzes. Das war es, was der Markt nachgefragt und das Schweizer Unternehmen Lindner Suisse vor fünf Jahren in ihr Produktportfolio aufgenommen hat. Während in den USA Erosionsschutzvliese aus Holzwolle schon seit vielen Jahrzehnten im Einsatz sind, dominierten in der Schweiz lange Zeit Alternativen aus Kunststoff und importierte Naturfasermatten aus Jute oder Kokosfasern. Importware eilt oft der Ruf nach, mit Giften wie Naphtalin imprägniert zu sein. Laut Hersteller ist die Variante aus Holzwolle dazu eine ökologische Alternative. „Das Material ist unbehandelt und biologisch abbaubar“, erklärt Geschäftsführer Thomas Wildberger.
Die genauen Produktionsschritte vom Baum bis zum fertigen Vlies verrät das Unternehmen nicht. Je nach Anwendungsgebiet setzt sich „Howolis“ –so der Name des Produktes - aber aus verschiedenen Baumarten zusammen. Vorrangig setzt Lindner dafür Buchen-, Fichten- und Föhrenhölzer ein. Die Zusammensetzung bzw. die verwendeten Holzarten geben den Ausschlag für die Lebensdauer, die nach Verlegung bis zu 40 Monaten beträgt. Den notwendigen Zusammenhalt für die Holzwolle bietet ein feines, verrottbares Trägergewebe aus Jutefäden oder Polypropylenfasern. Auf Wunsch wird das Erosionsschutzvlies zusätzlich mit einem Drahtgeflecht ergänzt, welches das Vlies langlebiger macht.

Wie das Erosionsschutzvlies verlegt wird und funktioniert, lesen Sie im LANDWIRT 23/2017.
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Aktualisiert am: 26.11.2017 18:25
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