Halten Sie den Sucheber im Deckzentrum aktiv

Die künstliche Besamung ist heute Standard im Deckzentrum. Ein Sucheber zur intensiven Stimulation und auch zum Aufspüren von Umrauschern leistet eine wertvolle Hilfe.
Es gelten jedoch einige Spielregeln im Umgang mit dem Sucheber:
  • Der Eber muss Nasen- und Augenkontakt mit den Sauen haben. Deshalb ist ein Eberlaufgang vor den Besamungskastenständen unerlässlich.
  • Arbeiten Sie mit zwei Suchebern, die abwechselnd eingesetzt werden können.
  • Jüngere Eber sind oft sexuell aktiver als ältere. Deshalb sollten die Eber nicht älter werden als maximal zwei Jahre. Der Altersabstand zwischen den zwei Suchebern auf dem Betrieb sollte mindestens ein halbes Jahr betragen.
  • Die Eber dürfen nicht zu fett werden. Die Futterzulage von 2,5 bis 3 kg täglich ist abhängig zu machen vom Ebergewicht, vom Typ sowie vom Stallklima.
  • Auf dem Eberlaufgang sollten keine Futterreste zu finden sein. Denn dadurch wird der Eber nur abgelenkt.
  • In die betriebsindividuellen Impfprogramme muss der Eber unbedingt mit einbezogen werden.
  • Bleiben Sie beim Betreten der Eberbucht oder beim Umgang stets wachsam.
  • Lassen Sie die Sucheber hin und wieder brünstige Schlachtsauen decken.



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Aktualisiert am: 03.11.2008 22:53
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