Hackgut: Neue Normen für Europa

Die bislang gütltigen ÖNORMEN für Hackgut werden in euorpäische Normen überführt. Dabei werden nun Wasser- und Aschegehalt, Korngrößenverteilung, Schüttdichte, Stickstoff. und Chlorgehalt sowie Heiz- und Brennwert zu Klassen zusammengefasst.
Die Qualitätskriterien für Hackgut werden europaweit standardisiert.
Die Qualitätskriterien für Hackgut werden europaweit standardisiert.
Seit mehr als 20 Jahren findet die ÖNORM für Hackgut ihre Anwendung. Später wurde sie auch von Nachbarländern übernommen. Mittlerweile wurden die bekannten Qualitätskriterien für Hackgut überarbeitet und in neue europäische Normen überführt.
Bei den neuen Normen werden

  • die Masse
  • der Wassergehalt und
  • der Aschegehalt angegeben.


Für den Wasser- und Aschegehalt sind die Klassen nach oben offen. Wir Holz chemisch behandelt ist es zwingend erforderlich den Chlor- und Stickstoffgehalt anzugeben. Die Schüttdichte ist bei den neuen Kriterien nicht auf die Trockenmasse zu beziehen, sondern auf den aktuellen Wassergehalt während des Anlieferungszustandes.

Eigene Normen für kleine Hackgutfeuerungen
Bislang war dieses nach oben offene System für Kleinfeuerungen nicht adäquat geeignet. Mit der neuen EN 14961-4, die Hackgut definiert, das mit dem bisherigen G30 Hackschnitzeln vergleichbar ist, ist nun der Feingutanteil begrenzt.

Mehr zu der europaweiten Normierung lesen Sie in Ausgabe 4/2012 des fortschrittlichen Landwirts.


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Aktualisiert am: 24.01.2012 08:02
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