Gutes vom Bauernhof Produkte bei ADEG erhältlich

Mit der neuen Initiative des Agrar.Projekt.Vereins „Gutes vom Bauernhof bei ADEG“ sind bäuerliche Produkte bei ausgewählten ADEG-Märkten in Niederösterreich erhältlich.
vlnr: Gutes vom Bauernhof Direktvermarkter: Christine Pillitsch, Johann Schilger, Manuela Lechner, Elisabeth Schweiger, ADEG-Kaufmann Gerhard Holub, Generalsekretär August Astl, ADEG Vorstand Andreas Poschner, Gutes vom Bauernhof-Direktvermarkterin Marianne Ganger. Quelle: Agrar.Projekt.Verein, Fotograf Gerald Lechner
vlnr: Gutes vom Bauernhof Direktvermarkter: Christine Pillitsch, Johann Schilger, Manuela Lechner, Elisabeth Schweiger, ADEG-Kaufmann Gerhard Holub, Generalsekretär August Astl, ADEG Vorstand Andreas Poschner, Gutes vom Bauernhof-Direktvermarkterin Marianne Ganger. Quelle: Agrar.Projekt.Verein, Fotograf Gerald Lechner
Der Trend zu Regionalität und Nachvollziehbarkeit der Lebensmittelherkunft hält ungebrochen an. Ebenso wie der Wunsch der Konsumenten nach einfacher, schneller und bequemer Nahversorgung. Mit der Initiative „Gutes vom Bauernhof bei ADEG“ werden Produkte bäuerlicher Direktvermarkter, die nach den Richtlinien von „Gutes vom Bauernhof“ produzieren, nach einem einheitlichen System ins Sortiment von ausgewählten ADEG-Märkten aufgenommen. Das Innovationsprojekt wird vom Agrar.Projekt.Verein in Zusammenarbeit mit der ADEG und der Landwirtschaftskammer NÖ seit Oktober 2011 in der Pilotregion Niederösterreich umgesetzt. „Es ist notwendig, kreative Lösungen für neue Vertriebswege und Kooperationen mit geeigneten
Das Konzept bewährt sich. Die Kaufleute bestellen bei Bauern aus ihrer Umgebung und werden direkt beliefert. Den Konsumenten steht dadurch ein abwechslungsreiches, bäuerliches Sortiment beim täglichen Einkauf zur Verfügung. Die bäuerliche Direktvermarktung wird gestärkt.
Derzeit beliefern rund 40 Direktvermarkter 15 ausgewählte ADEG-Märkte in Niederösterreich. Die Umsetzung des Projektes in weiteren Märkten und in den Bundesländern Oberösterreich und Burgenland ist bereits in Vorbereitung.

Neue Absatzwege
„Durch das Projekt hat sich für mich eine neue Vertriebsschiene eröffnet. Ich liefere mein Frischgemüse und meine Gemüseprodukte an die zwei ADEG-Märkte Holub in Laxenburg und Nagy in Perchtolds-dorf. Die einheitlichen Spielregeln, die im Rahmen des Projektes festgelegt wurden, machen es leicht“, erklärt Marianne Ganger, Direktvermarkterin aus Wien.

Die Produkte werden geblockt präsentiert und teilweise in Kühlregalen oder im Obst- und Gemüse-Bereich zweitplatziert und mit „Gutes vom Bauernhof“ gekennzeichnet. Durch Betriebsbeschreibungen erhalten Konsumenten mehr Informationen rund um die Produkte, deren Herkunft und die Menschen dahinter.

Vertrauen schaffen
Eine Konsumentenbefragung ergab, dass die Initiative als sehr gut bzw. gut beurteilt wird und bäuerliche Produkte durch das neue Angebot öfter gekauft werden. 65% jener Befragten, die „Gutes vom Bauernhof bei ADEG“ kennen, kaufen mindestens 1-2 Mal pro Monat die angebotenen, bäuerlichen Produkte.
Die Kaufleute und Direktvermarkter werden von einem Außendienstmitarbeiter betreut und können Serviceleistungen, wie beispielsweise eine Kommunikationsplattform mit Informationen rund um das Projekt, Stammtischgespräche für den Informationsaustausch zwischen Kaufleuten und Direktvermarktern oder das bereitgestellt POS-Material nutzen. Die Standards von „Gutes vom Bauernhof“ wirken dabei als Qualitätssicherung für die teilnehmenden Direktvermarktungsbetriebe. Mit GS1 Austria wurde ein Strichcode-System für Kleinstlieferanten zur Produktidentifikation entwickelt.


Aktualisiert am: 25.06.2012 11:28
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