Gutes vom Bauernhof & der Steirische Lebensmittelhandel: 5 Jahre Kooperation

Seit fünf Jahren setzt sich das Gremium Lebensmittelhandel der Wirtschaftskammer Steiermark erfolgreich für eine Zusammenarbeit von Lebensmittelkaufleuten und steirischen Direktvermarktern ein. Dank der gelungen Kooperation ist die Steiermark mit dem Modell „Bauernecke“ Vorreiter für ganz Österreich. Das Modell „Bauernecke“ beim Lebensmittelhandel hat sich als Garant für Qualitäts, Umsatz und Arbeitsplatzsicherheit bewährt.
v.l.n.r.: ÖR Bgm. Johann Resch, Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Steiermark; KOR Erich Lemler, Spartenobmann Handel WK Österreich; Christian Buchmann, Landesrat für Wirtschaft, Innovation, Finanzen; Wolfgang Sauer, Spartenobmann Handel WK Steiermark; Grete Reichsthaler, GF Gutes vom Bauernhof und Agrarlandesrat Hans Seitinger.
v.l.n.r.: ÖR Bgm. Johann Resch, Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Steiermark; KOR Erich Lemler, Spartenobmann Handel WK Österreich; Christian Buchmann, Landesrat für Wirtschaft, Innovation, Finanzen; Wolfgang Sauer, Spartenobmann Handel WK Steiermark; Grete Reichsthaler, GF Gutes vom Bauernhof und Agrarlandesrat Hans Seitinger.
Netzwerk Handel & Landwirtschaft: Unter diesem Titel startete 2003 die Nahversorgungsinitiative. Das Ziel: Die Kooperationen zwischen Nahversorgern und ihren unmittelbaren bäuerlichen Direktvermarktern zu initiieren und zu organisieren. In Form von „Bauernecken“ wird diese flächendeckend in der Steiermark sowie in weiterer Folge auch in ganz Österreich umgesetzt, um für die Kunden die Nahversorgung mit regionalen Produkten zu garantieren.
Die Marke „Gutes vom Bauernhof“ ist von Anfang an das Aushängeschild der Bauernecken. Für die Konsumenten ist dadurch eine eindeutige Erkennung der bäuerlichen Qualitätsprodukte möglich.

Die Vorteile
... für die Franchisenehmer
* einzigartige Positionierung gegenüber Mitbewerbern
* Nutzung des Franchisesystems und der überregionalen Marke „Gutes vom Bauernhof“
* Erweiterung des Produktangebotes / Ansprechen neuer Kundenschichten
* Umsatzsteigerung durch Frequenzsteigerung im gesamten Geschäftsbereich

... für die Direktvermarkter
* Nutzung der bestehenden Infrastruktur des Franchisenehmers
* keine Investitionskosten in einen Verkaufsstandort
* geringes Risiko für den Aufbau einer neuen Vertriebsschiene
* Erreichen neuer Kundenschichten / Steigerung des Bekanntheitsgrades

... für die Kunden
* Herkunft und Produktion der Produkte sind eindeutig nachvollziehbar
* verbesserte Produzenten-Konsumenten-Bindung
* regionales, gebündeltes „Gutes vom Bauernhof“-Angebot
*längere Öffnungszeiten (gegenüber der herkömmlichen bäuerlichen Selbstvermarktung)

... für die Region
* Sicherung von Arbeitsplätzen in Landwirtschaft und Handel
*Stärkung benachteiligter Regionen und nachhaltige Sicherung der Standorte
* geringe Umweltbelastung aufgrund kurzer Transportwege
* Förderung kleiner Betriebsstrukturen in der Landwirtschaft
* Bindung der Wertschöpfung in der Region

Die Zahlen
Der durchschnittliche Umsatz einer Bauernecke beträgt 2003: ca. 2.500,00 Euro pro Monat.
Kalkulierter Gesamtumsatz 2008: mehr als 2,7 Mio. EUR mit derzeit 52 Standorten
Durchschnittlicher Umsatz einer Bauernecke beträgt 2008: ca. 4.300 Euro pro Monat.
Der Monatsumsatz einer Bauernecke konnte seit Herbst 2006 um durchschnittlich 17,9 % gesteigert werden. Nur durch einen flächendeckenden Werbeauftritt eine dauerhafte Umsatzsteigerung möglich ist. Die einzelnen Lebensmitteleinzelhändler können dies in der notwendigen Form nicht finanzieren.


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Aktualisiert am: 11.11.2008 16:05
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