Gute Preise bei FIH-Versteigerung in Ried

Die Zuchtrinderversteigerung am 24. März in Ried war außerordentlich gut besucht. Die Durchschnittspreise haben sich bei allen Kategorien im Vergleich zum letzten Markt leicht verbessert.
Eine gut besuchte Versteigerung konnte die FIH in Ried verzeichnen.
Eine gut besuchte Versteigerung konnte die FIH in Ried verzeichnen.
Auch wenn einige wenige Tiere nicht verkauft wurden, kann man von einer sehr zufrieden stellenden Versteigerung sprechen. Neben vielen Bauern aus der Region konnte Obmann Hosner auch Züchter aus den anderen Bundesländern und die Exportfirmen begrüßen.

Drei Stiere in den Prüfeinsatz
Das große Angebot der Stiere war von sehr guter Qualität. Es konnten alle Stiere in die Herdebuchklasse eingestuft werden. Von der OÖ Besamungsstation GmbH wurden drei Stiere für den Prüfeinsatz erworben. Es handelt es sich dabei um einen Stocket-Sohn, gezüchtet vom Betrieb Schmidseder, Diersbach, einen Roibos-Sohn, gezüchtet vom Betrieb Eggl, Weißenkirchen und einen weiteren Stocket-Sohn, gezüchtet vom Betrieb Anzengruber, Pram. Auch die Versteigerung der Herdebuchstiere für den Natursprung verlief sehr flott.

Bessere Preise bei den Erstlingskühen
Das Angebot bei den Erstlingskühen war deutlich größer als zuletzt. Vor allem die Kühe der Preisklasse I waren von sehr guter Qualität. Diese Kategorie erzielte auch deutlich verbesserte Preise. Den Höchstpreis erzielte eine sehr leistungsstarke Moreno-Tochter vom Betrieb Weinberger, Pram. Die leichte Verbesserung des Durchschnittspreises bei den Erstlingskühen war angesichts der Situation am Milchmarkt doch überraschend.

Höherer Bedarf an trächtigen Kalbinnen
Die Versteigerung der trächtigen Kalbinnen verlief sehr lebhaft. Vor allem die Bauern zeigten ein reges Kaufinteresse, dies führte dazu, dass die anwesenden Exportfirmen Schwaninger und de Poda ihren Bedarf nicht decken konnten. Auch wenn das Preisniveau bei den trächtigen Kalbinnen derzeit nicht mehr auf dem Niveau des Vorjahres liegt, kann man mit dem Versteigerungsverlauf zufrieden sein. Den Höchstpreis erzielte eine sehr vielversprechende Hulock-Tochter aus einer Bestandsauflösung vom Betrieb Hatzmann aus Andrichsfurt.

Zuchtkälbermarkt belebt – Zuchtkalbinnenexport schwierig
Obwohl die Situation im Zuchtkalbinnenexport derzeit deutlich schwieriger ist als zuletzt, konnten in den letzten Wochen umfangreiche Exportankäufe durchgeführt werden. Dies belebte wiederum den Zuchtkälbermarkt sehr deutlich. Das große Angebot an weiblichen Zuchtkälbern nützten auch Kaufinteressenten aus anderen Bundesländern. So wurde zum Beispiel das teuerste weibliche Zuchtkalb vom Biobetrieb Gotthalmseder, Eberschwang nach Kärnten verkauft. Die Preis-Differenzierung bei den Zuchtkälbern war größer als zuletzt. Der Durchschnittspreis ist angesichts des großen Angebotes sehr erfreulich.


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Aktualisiert am: 25.03.2009 16:36
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