Gute Nachfrage nach Zuchtrindern aus dem Burgenland

Nach einer längeren Exportflaute bei österreichischem Zuchtvieh ist das Interesse, speziell der Türkei und Russlands, seit einigen Monaten wieder deutlich gestiegen.
Nach einer längeren Exportflaute bei österreichischem Zuchtvieh ist das Interesse seit einigen Monaten wieder deutlich gestiegen.
Nach einer längeren Exportflaute bei österreichischem Zuchtvieh ist das Interesse seit einigen Monaten wieder deutlich gestiegen.
"Die heimischen Betriebe können wieder sehr gute Preise erzielen. So ist der Kalbinnenpreis von August 2010 bis jetzt von netto 1.200 Euro auf 1.600 Euro gestiegen und die Nachfrage ist kaum zu befriedigen. Speziell die Türkei zeigt großes Interesse an der Zweinutzungsrasse Fleckvieh, die ein zuverlässiger Milch- und Fleischlieferant ist", so der burgenländische LK-Präsident Franz Stefan Hautzinger. Seit die Türkei 2010 ihr Importverbot aufgehoben hat, wurden bereits über 5.500 österreichische Rinder dorthin geliefert. Nun plant die Regierung in Ankara sogar mit 10.000 Tieren aus Österreich eine eigene Zucht aufzubauen. Dabei hätten auch die burgenländischen Zuchtbetriebe künftig die Möglichkeit, gute Geschäfte zu machen, meint der bäuerliche Interessenvertreter. Ein Garant dafür sei der Fleckviehzuchtverband, der in Kooperation mit der LK auf Beratungsebene professionelle Arbeit leiste, aber auch in kaufmännischer Hinsicht sehr gut agiere.


Aktualisiert am: 21.04.2011 10:14
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