Gute Besamungshygiene – hohe Fruchtbarkeitsleistung

Eine neue Besamungspipette verbessert die Fruchtbarkeitsparameter.
Safeblue-Besamungskatheter im Einsatz.
Safeblue-Besamungskatheter im Einsatz.
Das ökonomische Ergebnis in der Ferkelerzeugung wird ganz entscheidend durch die Anzahl je Sau und Jahr verkaufter Ferkel bestimmt. Eine wichtige Rolle dabei spielt das Fortpflanzungsmanagement bei der künstlichen Besamung. Neben dem richtigen Besamungszeitpunkt und einer sehr guten Stimulation der Sauen hat die Hygiene bei der Besamung (Reinigung der äußeren Geschlechtsorgane, keimarmes, sauberes Arbeiten) eine große Bedeutung für den Besamungserfolg. Dazu wird eine Besamungspipette angeboten, die in einer Kunststoffhülle eingeschweißt ist („Safe blue“). Beim Besamen wird der Katheter samt der Hülle etwa 5 cm tief eingeführt. Erst dann wird die Pipette durch die Umhüllung gestoßen und zur Besamung weiter eingeschoben.

1. Mit einem umhüllten Besamungskatheter (Safe blue) kann die Hygiene bei der künstlichen Besamung verbessert werden.
2. Der Einsatz des Safe blue führt zu einer Verbesserung der Trächtigkeitsrate und zu einer Erhöhung der Wurfgröße lebend geborener Ferkel. Selbst bei Vorhandensein einer hohen Qualifikation und Motivation kann Safe blue eine Steigerung der Trächtigkeitsrate um 3 bis 4 Prozent bewirken.
3. Bei Personen mit geringeren Fähigkeiten und Fertigkeiten oder schlechterer Motivation bei der künstlichen Besamung kann die Steigerung von Trächtigkeitsrate und Wurfgröße bei Safe blue noch deutlicher ausfallen.

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Aktualisiert am: 10.08.2004 13:44
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