Gruppenhaltung bei Zuchtsauen: Vergleich Einzelfressstand und Abruffütterung

Kaum ein Fütterungsverfahren erfüllt die drei Grundanforderungen – individuelle Futtergabe, ungestörtes und synchrones Fressen – voll.
Rudolf Wiedmann vom Bildungs- und Wissenszentrum Boxberg (D) vergleicht in der aktuellen Onlineausgabe der Österreichischen Bauernzeitung die Abruffütterung mit der Fütterung in Einzelfresständen bei Zuchtsauen.

Für die Gruppenhaltung tragender Sauen steht eine Reihe unterschiedlicher Fütterungsverfahren zur Verfügung. Die drei Grundanforderungen – individuelle Futtergabe, ungestörtes und synchrones Fressen – werden nur selten voll erfüllt.

Schweine wollen miteinander fressen


Sowohl Wild- als auch Hausschweine haben gemeinsame Fressperioden. Um Konkurrenzsituationen zu vermeiden und sich so wenig wie möglich "ins Gehege" zu kommen, wird beim Fressen ein entsprechender Abstand zueinander eingehalten. Da bei Wartesauen das Futterangebot sehr beschränkt ist, entsteht durch das rationierte Kraftfutterangebot ein erheblicher Konkurrenzdruck.

Den gesamten Vergleich der Fütterungssysteme mit allen Vor- und Nachteilen können Sie unter folgendem Link nachlesen: Einzelfressstand oder Abruffütterung (Quelle: bauernzeitung.at)


Aktualisiert am: 03.11.2010 16:35
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