Grundwasserschutz durch Zwischenfrüchte

Seit der Einführung des ÖPUL nimmt die Begrünung von Ackerflächen mit Zwischenfrüchten zu. Was leisten die Zwischenfruchtkulturen und wie sind sie in die Fruchtfolge einzubauen?



Früh bestellte Zwischenfrüchte bieten in nahezu allen kritischen Phasen (Herbst – Winter – Frühjahr) einen guten Erosionsschutz.
Früh bestellte Zwischenfrüchte bieten in nahezu allen kritischen Phasen (Herbst – Winter – Frühjahr) einen guten Erosionsschutz.
Es zeigte sich, dass Phacelia und vor allem Alexandrinerklee für späte Saattermine kaum geeignet sind.

Ölrettich besitzt ein hohes Nährstoffaneignungsvermögen und ist daher für Veredlungsbetriebe mit hohem Stickstoffpotenzial im Boden ein guter Mischungspartner. Ein Anbau bis Mitte August gewährleistet eine ausreichende Entwicklung und verlässliches Abfrieren.

Buchweizen ist eine Bodengesundungspflanze und gewährleistet einen raschen Aufgang und eine frühe Unkrautunterdrückung. Da Buchweizen allerdings für keine ausreichende Bodenbedeckung sorgt, ist ein Anbau in Mischungen sinnvoll.

Phacelia hat sich auch heuer wieder in diversen Mischungen bewährt.

Autor: Mag. (FH) Christoph Rechberger, Oö Wasserschutzberatung, Linz


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Aktualisiert am: 11.07.2005 17:51
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