Grundfutter für Wildtiere

Viehlose Grünlandbauern suchen immer wieder nach guten Absatzmöglichkeiten für Heu und Silage. Eine oft vernachlässigte Zielgruppe sind dabei die Jäger.
Jäger bei der Rehwild-Fütterung mit qualitativ hochwertigem Grundfutter
Jäger bei der Rehwild-Fütterung mit qualitativ hochwertigem Grundfutter
Ansprüche der Wildtiere und Jäger
Rotwild stellt an Heu und Silage ähnliche Ansprüche wie Rinder. Rehe sind Feinschmecker und bevorzugen nur bestes Grundfutter. Daher ist die Herstellung von Rehwildfutter nur mit schonender Bearbeitung und Gerüsttrocknung oder künstlicher Trocknung möglich. Der erste Schnitt ist für Rehwild komplett ungeeignet. Silage für Rotwild kann in Großballen geliefert werden, für Rehwild werden jedoch aufgrund des geringeren Bedarfes Kleinballen benötigt. Ähnlich verhält es sich bei Heu. Eine Möglichkeit im Rehheubereich ist die Abfüllung in Big-Bags. Eine gute Alternative dabei sind Kleinballen, die für die Anlieferung zu Großballen gebunden werden und dann bei der Fütterung vom Jäger manuell manipuliert werden können.

Langfristiges Einkommen
Jäger sind treue Kunden, die bereit sind, für qualitativ hochwertiges Grundfutter einen guten Preis zu zahlen. Für die Bauern ergeben sich hier langfristige, gute Einkommenschancen.
Zudem verursachen Wildtiere, die mit gutem Grundfutter versorgt werden, weniger Wildschäden. Daher ist es auch im Interesse der Landwirte, diesen Markt zu bedienen.

Informationen: www.landwirt.com/wildfutter

Aktualisiert am: 31.07.2013 13:36
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