Grunddüngung bei Mais

Mais hat einen relativ hohen Bedarf an Phosphor, Kalium und Magnesium. Die Grunddüngung - als Güllegabe oder Kalidüngung - erfolgt meist vor der Saat. Dabei ist wichtig, die Entzugszahlen zu kennen.
Mais weist einen relativ hohen Bedarf an Phosphor, Kalium und Magnesium auf.
Mais weist einen relativ hohen Bedarf an Phosphor, Kalium und Magnesium auf.
Mais weist einen relativ hohen Bedarf an Phosphor, Kalium und Magnesium auf. Eine ausreichende Phosphorversorgung ist vor allem in der frühen Jugendentwicklung der Pflanze wichtig. Phosphor fördert die Keimung und die Jugendentwicklung. Deshalb und aufgrund der geringen Mobilität wird Phosphor meist als Unterfußdünger bei der Saat ausgebracht. Der Gesamtentzug liegt bei 10 kg/ha P2O5 pro Tonne Ertrag, wobei letztlich 8 kg abgefahren werden. Je nach Bodenversorgung und Ertragsniveau ist eine Phosphordüngung von 40 bis 80 kg P2O5/ha zu empfehlen.

Kalium & Magnesium
Kalium und Magnesium müssen vor allem zum Zeitpunkt des größten Massenwachstums zur Verfügung stehen. Der Bedarf von Kalium liegt bei insgesamt 25 kg/ha K2O pro Tonne Ertrag, wobei bei Körnermais rund 20 kg K2O nach der Ernte mit dem Stroh auf dem Feld bleiben und später wieder verfügbar sind. Der Entzug von Magnesium liegt bei insgesamt 6 kg/ha MgO pro Tonne Ertrag. Der reine Kornentzug liegt bei 2 kg. Die Kali- und Magnesiumdüngung erfolgt am preiswertesten als Kaliumchlorid mit Kornkali (40 % K2O, 6 % MgO, 4 % S) noch vor der Maissaat. Alternativ dazu kann 60er Kali verwendet werden. Dieser Dünger enthält allerdings weder Magnesium noch Schwefel.

Weitere Informationen zur Düngung - spezielle zur N-Düngung von Mais - finden Sie in der Ausgabe 7/2013.

Aktualisiert am: 21.03.2013 10:33
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