Grillen: Sommerliches Vergnügen

In dieser Grillsaison können Sie mit bunten Überraschungen aufwarten. Ihre Grillspeisen werden somit gesundheitlich und geschmacklich aufgewertet.
Die Zeit der großen Fleischportionen ist vorbei. Mit Gemüse lassen sich bunte Überraschungen auf dem Griller zaubern.
Die Zeit der großen Fleischportionen ist vorbei. Mit Gemüse lassen sich bunte Überraschungen auf dem Griller zaubern.
Die Zeit der großen Fleischportionen ist vorbei. Als diverse Beigaben kann schon einiges geboten werden. So kommt man auch dem Trend der kleineren Fleischportion entgegen. Es hat einen gewaltigen Reiz, neue Speisen zusammenzustellen und somit immer für Überraschungen bei Tisch zu sorgen.

Vorbereitung verhindert Hektik
Immer wieder lässt sich feststellen, dass eine gute Planung in der Küche von großer Bedeutung sein kann und man dann an das nächste größere Fest in Ruhe herangehen kann. Bei der Erstellung des Speisenplanes sollte gleichzeitig mit überlegt werden, welche Speisen sich gut vorbereiten lassen. Denn wenn alles in den letzten Minuten fertig zu stellen ist, kommt man nicht nur durch die Grillhitze, sondern auch durch unnötige Hektik zum Schwitzen.

Hilfreiche Tipps
• Der Griller muss vor dem Auflegen des Grillgutes bereits die volle Hitze erreicht haben. Das ist dann der Fall, wenn die Grillkohle schön weiß ist.
• Gute Fleischqualitäten werden erst kurz vor der Zubereitung gewürzt. Ein Einlegen in kräftigen Marinaden würde den guten Fleischgeschmack übertönen.
• Fertig Gegrilltes sofort servieren.
• Grilltassen verhindern das Abrinnen von Fett auf die Kohle und somit ein Entstehen von Flammen.
• Grilltassen verhindern zusätzlich ein Verrußen des Grillgutes.
• Grillgut immer mit einer Zange umdrehen und nicht mit einer Gabel einstechen, damit der Fleischsaft nicht ausrinnen kann.
• Grillsoßen dem Geschmack des Grillguts entsprechend abstimmen.
• Für Spieße die Lebensmittelstücke gleichmäßig schneiden, damit sie auch gleichzeitig gar sind.
• Grillbutter erst kurz vor dem Servieren aus dem Tiefkühlfach nehmen, da man sie sonst beim Servieren schwer auf das heiße Grillgut legen kann.
• ­Selbst hergestelltes Kräuterbaguette oder Knoblauchbaguette ist wesentlich weniger fett und auch um vieles kostengünstiger.

Nicht ständig bepinseln
Um der Entwicklung schädlicher Stoffe entgegenzuwirken, sollte man auf das ständige Beträufeln mit Bier oder das Bepinseln mit Marinade verzichten.
Besser ist, das Fleisch erst kurz vor dem Ende der Grillzeit noch einmal mit frischen Kräutern zu würzen. Das Grillgut sollte nicht zu dunkel werden, denn in der Regel nimmt mit zunehmender Dunkelfärbung auch der Gehalt an unerwünschten Begleitstoffen zu. Verbrannte oder stark angekohlte Stellen sollten unbedingt großzügig abgeschnitten werden. Zum Grillen absolut ungeeignet sind gepökelte Fleischwaren wie Frankfurter oder Leberkäse. Das im Pökelsalz enthaltene Nitrit wird durch das Erhitzen des Fleisches zu Krebs erregenden Nitrosaminen umgewandelt.

Autoren: Ing. Eva Maria LIPP, Leoben, und „die Umweltberatung“


Aktualisiert am: 19.06.2008 16:25
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