Greening kommt so nicht in Frage

Sieben Prozent der Äcker und Wiesen als ökologische Ausgleichsfläche auszuweisen, um die volle Direktzahlung zu erhalten, lehnen die Bauernvertreter ab: "Wir werden massiv dagegen vorgehen!"
Angeregt diskutierten die Referenten die Pläne der EU-Kommission zur GAP-Reform.
Angeregt diskutierten die Referenten die Pläne der EU-Kommission zur GAP-Reform.
Die vorgestellten Pläne der EU-Kommission zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ab 2013 werden den Erfordernissen einer wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Landwirtschaft nicht gerecht. Sie führen sogar zu einer Ausweitung von Bürokratie und einer wirtschaftlichen Schwächung der europäischen Landwirtschaft. Und das ohne den Nutzen für die Umwelt zu verbessern. In einer ausgiebigen Diskussion haben die Delegierten ihren Frust über die teilweise praxisfernen Vorschläge der Kommission zum Ausdruck gebracht. Sie haben kritisiert, dass in der gesamten Debatte zur GAP-Reform nicht angemessen kommuniziert werde, was Bäuerinnen und Bauern schon heute für Nachhaltigkeit und Umweltschutz leisten. Dadurch entstehe ein völlig verqueres Bild in der Öffentlichkeit. Die Europäische Kommission hatte im Oktober 2011 umfassende Vorschläge zur Reform der Europäischen Agrarpolitik vorgelegt. Politische Entscheidungen darüber werden im ersten Quartal des nächsten Jahres erwartet.

Stellungnahmen der politischen Vertreter und mehr zu diesem Thema erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe 14/12 des fortschrittlichen Landwirts!

Bildquelle: BBV


Autor: Lena Adlhoch
Aktualisiert am: 04.07.2012 10:38
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