Goldesel gibt es nur im Märchen

Kinder sollten den Umgang mit Geld frühzeitig lernen. „Kleine Portionen“ in kurzen Zeiträumen sind für sie überschaubar.
Taschengeld ist eigenes Geld und soll frei verwendet werden können.
Taschengeld ist eigenes Geld und soll frei verwendet werden können.
Kinder haben keine Vorstellung davon, was das Leben kostet. Wie selbstverständlich fällt ihnen alles in den Schoß: Essen, Kleidung oder Spielzeug. Wenn sie erwachsen sind, wird aber von ihnen verlangt werden, selbst zu planen und ihr Geld einzuteilen, zu sparen oder es „mit Verstand“ auszugeben. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Dieses Sprichwort gilt auch für den Umgang mit Geld. Es liegt ja nicht einfach im Bankomat und wartet darauf, per Karte abgehoben zu werden. In diesem Glauben wachsen aber manche Kinder auf, bis die Realität sie einholt.

Alter des Kindes berücksichtigen
Die Höhe des Taschengeldes kann mit dem Kind gemeinsam besprochen werden. Sie ist zum einen vom Einkommen der Familie abhängig, zum anderen vom Alter des Kindes. Den Umgang mit dem Geld lernt das Kind nur schwer, wenn es zu wenig Taschengeld bekommt. Umgekehrt ist zu viel des Guten auch nicht förderlich. Hier die richtige Balance zu finden, fällt Eltern oft nicht leicht. Vielleicht können Sie mit den Eltern der gleichaltrigen Freunde und Spielkameraden über die Höhe des Taschengeldes sprechen.

Wenn Großeltern den Kindern öfter einen dicken Schein in die Tasche stecken, kann dies die Erziehungsbemühungen der Eltern ins Wanken bringen, muss es aber nicht. Vielleicht kann vereinbart werden, dieses Geld aufs Sparbuch einzuzahlen oder für größere Anschaffung wie ein Fahrrad oder ein teures Musikinstrument zu verwenden.

Aus einem „Elternbrief“ der Diözese Linz


Aktualisiert am: 21.11.2006 14:00

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