Gmundner Molkerei und NÖM erhöhen Erzeugermilchpreis ab Oktober

Da es auf den internationalen Milchmärkten erste Anzeichen einer "vorsichtigen Trendwende" gibt, wird auch die Gmundner Molkerei, OÖ, ihren Milcherzeugerpreis um 2 Cent (brutto) erhöhen- heißt es in einer Aussendung. Auch die Niederösterreichische Molkerei erhöht den Erzeugermilchpreis ab Oktober.
Es geht wieder etwas aufwärts´- nach der Berglandmilch erhöhen auch die NÖM und die Gmundner Milch ihre Erzeugermilchpreise.
Es geht wieder etwas aufwärts´- nach der Berglandmilch erhöhen auch die NÖM und die Gmundner Milch ihre Erzeugermilchpreise.
Der Bruttoauszahlungspreis auf Basis 4,2% Fett und 3,4% Eiweiß liegt für die Bauern, die an die Gmundner Milch liefern, ab Oktober somit bei 30 Cent/kg. "Es freut uns, dass die Absatzmärkte erste Signale einer Verbesserung der Vermarktungsmöglichkeiten zeigen und wir dadurch auch unseren Milchlieferanten einen besseren Auszahlungspreis zusichern können", erklärt Josef Antensteiner, Obmann der Gmundner Molkerei, die sich jetzt auch durch eine akkreditierte Kontrollstelle offiziell bestätigen ließ, dass alle von ihr angebotenen Milchprodukte "100% gentechnikfrei" sind. Die Gmundner Milch verfügt insgesamt über vier Produktionsstandorte und beschäftigt 300 Mitarbeiter. Im Jahr 2008 wurde ein Gesamtumsatz von EUR 190 Mio. verzeichnet. Das Unternehmen wird von rund 3.600 Bauern beliefert, der Exportanteil beträgt 40%.

NÖM erhöht ab Oktober den Erzeugermilchpreis netto um 1,8 Cent
"Aufgrund einer leichten Erholung des Weltmilchmarktes und der damit einhergehenden Verbesserung der Preissituation für Butter und Magermilchpulver ist derzeit auch eine gewisse Entspannung auf dem Überschussmarkt festzustellen. Es ist daher möglich, für die Lieferanten der NÖM den Milchpreis ab Anfang Oktober 2009 um 1,8 Cent netto beziehungsweise 2,016 Cent brutto anzuheben. Somit erhöht sich der Auszahlungsbetrag auf 30,265 Cent brutto je kg Milch beziehungsweise 27,02 Cent netto", teilte die NÖM vergangene Woche mit. Eine nachhaltige Entspannung des Milchmarktes sei wesentlich abhängig von stabilen Marktverhältnissen auf den in- und ausländischen Verbrauchermärkten. Eine wesentliche Rolle komme dabei den heimischen Konsumenten zu, unterstrich die MGN. Sie vertritt rund 4.400 Milchlieferanten in Niederösterreich, der Steiermark und des Burgenlands. (AIZ)


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Aktualisiert am: 01.10.2009 13:39
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