Gewichtszunahme nach der Menopause

Die scheinbar unaufhaltsame Gewichtszunahme ab Mitte 40 wird von den meisten Frauen als unabwendbares Schicksal hingenommen. Zwei groß angelegte Studien zeigen nun aber, dass diese Gewichtszunahme durch eine Lebensstilmodifikation verhindert werden kann.
Eine Gewichtszunahme nach der Menopause muss nicht sein.
Eine Gewichtszunahme nach der Menopause muss nicht sein.
Die meisten Frauen kommen zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr in die Wechseljahre, während der es, aufgrund der abnehmenden Funktion der Eierstöcke, zu einer hormonellen Umstellung kommt. Der weibliche Hormonhaushalt hat im gesamten Leben einer Frau Einfluss auf die Körperfettverteilung. Bei Frauen im gebärfähigen Alter wird aufgrund der Wirkung des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen ein Energiereservoir für eine mögliche Stillzeit rund um Hüften und Po angelegt. Im Verlauf der Wechseljahre kann es durch den Wegfall der Östrogenproduktion zu einer Fettumverteilung kommen. Die Fettpolster verlagern sich dann etwas weiter nach oben zur Taille. Die Fettansammlung im Bauchbereich ist mit einem erhöhten Risiko für Bluthochdruck, Herzkreislauferkrankungen und Diabetes Typ II verbunden.

Von Mag. Eva Unterberger, Verband der Ernährungswissenschafter Österreichs


Aktualisiert am: 23.05.2007 11:07
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