Getreidepreise leicht rückläufig

Während die Getreidekurse in der vergangenen Woche leicht nachgaben, konnte Raps um 10 Euro zulegen. Auf die Kassapreise hatte das kaum Einfluss. Lediglich die Maispreise verloren leicht an Boden.
Zu Wochenbeginn konnte Raps an der EURONEXT um 10 Euro zulegen.
Zu Wochenbeginn konnte Raps an der EURONEXT um 10 Euro zulegen.
Die vergangene Woche war an der EURONEXT in Paris von einem leichten Minus bei Weizen und Mais und einem Plus bei Raps geprägt. Raps konnte zu Wochenbeginn um 10 Euro zulegen und das Niveau halten. Derzeit liegt der Kurzs bei 476 Euro. Als Grund für den Impuls wird der Kursanstieg bei Soja - bedingt durch die Trockenheit in Südamerika und die hohe US-Nachfrage - genannt. Raps zieht hier mit.

Weizen und Mais leicht rückläufig
Weizen und Mais haben in der vergangenen Woche leicht an Boden verloren und schlossen am Freitag mit 247,25 (Weizen) und 237 Euro (Mais). Hier belasteten Gewinnmitnahmen die Kurse. Ansonsten fehlt es derzeit an Impulsen. Sowohl Verkäufer und Käufer halten sich zurück. Mit einer spürbaren Belebung ist erst wieder im Februar/März zu rechnen.

Kassapreise
Die Kassapreise sind momentan leicht rückläufig - wenig Geschäft auf beiden Seiten. Käufer und Verkäufer finden nur schwer zusammen. Bei Weizen dürften nur mehr geringe Menge bei der Landwirtschaft auf Lager liegen, berichten Marktkenner. Mit diesen Mengen wird noch spekuliert. Geld- und Briefkurse gehen zum Teil weit auseinander.

Getreidepreise in Österreich und Bayern (Netto):
Mais: 220 - 230 Euro
Gerste: 220 - 230 Euro
Futterweizen: 225 - 235 Euro
Mahlweizen/Brotweizen: 230 - 240 Euro
Qualitätsweizen/A-Weizen: 235 - 243 Euro
Premiumweizen/E-Weizen: 240 - 250 Euro
Raps: 445 - 455 Euro


Die Preisangaben sind Richtwerte. Je nach Region, Vermarktungspartner und Vermarktungsbedingungen können die Preise auch außerhalb der genannten Bandbreite liegen.

Aktualisiert am: 27.01.2013 11:24
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