Getreidepreise: Mehr Verkäufer als Käufer

Seit einigen Wochen stehen die Getreidepreise unter Druck und sind rückläufig. Das hat zuletzt viele Erzeuger dazu veranlasst, das noch eingelagerte Getreide der alten Ernte anzubieten.
Das deutlich gestiegene Angebot hat die Erzeugerpreise für Getreide im Vergleich zur Vorwoche nochmal deutlich unter Druck gesetzt, die Talsohle scheint noch nicht erreicht.
Das deutlich gestiegene Angebot hat die Erzeugerpreise für Getreide im Vergleich zur Vorwoche nochmal deutlich unter Druck gesetzt, die Talsohle scheint noch nicht erreicht.
Nach vielen Wochen der Marktruhe am Kassamarkt berichten jetzt Marktexperten, dass sich mehr Verkäufer als Käufer am Markt befinden. Das deutlich gestiegene Angebot hat die Erzeugerpreise für Getreide im Vergleich zur Vorwoche nochmal deutlich unter Druck gesetzt, die Talsohle scheint noch nicht erreicht. Die Verarbeiter erwarten weiter sinkende Preise und halten sich mit Käufen zurück. Die Nachfrage nach Futtergetreide ist gering. Bei Qualitätsweizen ist die Nachfrage fast kmplett zum Erliegen gekommen. Aus der Branche ist zu hören, dass man für Mai/Juni mit einem leichten Nachfrageimpuls rechnet.

Seitwärtstrend an der EURONEXT
Der Weizenkurs an der EURONEXT in Paris konnte sich diese Woche halten und schloss freitags mit 234,75 Euro um 75 Cent über dem Schlusskurs der Vorwoche. Der Grund dafür lag in den positiven Vorgaben aus den USA. Zum einen zogen die steigenden Maiskurse in Chicago auch die Weizenpreise ein Stück weit mit. Zum anderen unterstützten auch die hohen US-Exporte bei Weizen die Kurse in Paris.

Hier finden Sie die aktuellen Preise für Raps, Mais und Getreide.

Aktualisiert am: 16.03.2013 06:40
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