Getreidemarkt erholt sich

Die Kurse an den internationalen Terminbörsen fielen um die Jahreswende. Dennoch konnten sich die Kassapreise stabil halten und nur leicht an Boden verlieren.
In der vergangenen Woche waren sowohl bei Weizen als auch bei Mais wieder Zugewinne zu beobachten.
In der vergangenen Woche waren sowohl bei Weizen als auch bei Mais wieder Zugewinne zu beobachten.
Nach der Abwärtsbewegung an den internationalen Warenterminbörsen gegen Jahresende scheint diese nun aber gestoppt zu sein. In der vergangenen Woche waren sowohl bei Weizen als auch bei Mais wieder Zugewinne zu beobachten. Gewinnmitnahmen und Nachrichten über eine rückläufige Ethanolproduktion in den USA haben aber zuletzt wieder auf die Kurse gedrückt.

Derzeit ist wenig Geschäft zu beobachten - sowohl auf Seite der Käufer als auch der Verkäufer. Nachrichten über Auswinterungsschäden könnten in den kommenden Wochen für einen Preisimpuls sorgen. Nichtsdestotrotz werden auch die Mühlen und Mischfutterwerke noch Bedarf an Ware haben. Hier rechnen Experten ab März mit etwas Bewegung.

Getreidepreise in Bayern und Österreich (Netto):
Mais: 225 – 235 Euro
Gerste: 220 – 230 Euro
Futterweizen: 225 – 235 Euro
Mahlweizen/Brotweizen: 230 – 240 Euro
Qualitätsweizen/A-Weizen: 235 – 243 Euro
Premiumweizen/E-Weizen: 240 – 250 Euro
Raps: 450 - 460 Euro

Die Preisangaben sind Richtwerte. Je nach Region, Vermarktungspartner und Vermarktungsbedingungen können die Preise auch außerhalb der genannten Bandbreite liegen.

Aktualisiert am: 18.01.2013 13:38
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