Getreidemarkt am 29. August 2011

Die Welt-Maisernte wurde von der IGC nochmals nach unten korrigiert. Die Notierung für Mais und Soja steigen. Weizen wird im Mais- und Sojasog mitgezogen, Raps schwankt nur leicht.
Der Welt-Getreidemarkt wird derzeit im Sog der steigenden Soja- und Maispreise mitgezogen.
Der Welt-Getreidemarkt wird derzeit im Sog der steigenden Soja- und Maispreise mitgezogen.
Am Freitag hat der Internationale Getreiderat (IGC) die Prognose für die Welt-Maisernte um 10 Mio. Tonnen gesenkt. Die Ertragsaussichten für die USA sind weiterhin negativ. Diesmal beläuft sich die Welt-Maisernte laut Schätzung auf 849 Mio. t (Vorjahr: 824 Mio. t). Die Schätzung für die weltweite Weizenernte wurde hingegen um 3 Mio. t angehoben. Die Getreidepreise werden durch die Mais-Schätzung unterstützt. Innerhalb von drei Wochen legten die Euronext-Notierungen für Weizen um 16 % auf über 210 Euro zu. Auch in Österreich ist eine erfreuliche Nachfrage zu verzeichnen. Besonders Qualitätsweizen und Brotroggen werden nachgefragt.

Preise für Soja zogen am Freitag kräftig an. Grund dafür könnte die Sorge um die Sojaerträge in den USA sein. Die Nachfrage aus China nach Soja ist anhaltend gut. Ein Absinken der Preise für Sojabohnen und Sojaschrot ist demnach wohl kaum zu erwarten. Der Euronext-Kurs für Raps sank am Donnerstag leicht, am Freitag und Montag jedoch stieg er wieder geringfügig auf 424,25 Euro an.


Aktualisiert am: 29.08.2011 14:53
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