Getreidemarkt am 2.2.: Mais unter Druck - Raps legt zu

Während Raps diese Woche am Kassamarkt leicht zulegen konnte, musste Mais einen leichten Preisrückgang verzeichnen. Alles wartet auf den ersten spürbaren Marktimpuls.
Der Rapspreis konnte am Kassamarkt zuletzt wieder zulegen.
Der Rapspreis konnte am Kassamarkt zuletzt wieder zulegen.
Die Kurse an der EURONEXT in Paris pendelten diese Woche lustlos einige Euro auf und ab. Nur der Rapskurs (Februartermin) konnten sich nochmals etwas festigen. Auffallend ist, dass die Anschlusstermine (zB. Mai) um 20 Euro unter dem Februartermin liegen. Dies wird von Marktexperten mit einer gestiegenen Abgabebereitschaft erklärt. Auch am Kassamarkt konnte Raps gegenüber der Vorwoche um 5 Euro pro Tonne etwas zulegen.

Maispreise rückläufig
Während Weizen derzeit auf der Stelle tritt, sind die Preise für Mais momentan weiter unter Druck. Auch diese Woche sind landauf, landab leichte Preisrückgänge bei Mais festzustellen. Allerdings werden nur sporadisch Verkäufe durchgeführt. Auch Mühlen und Mischfutterbetriebe haben ihre Großeinkäufe auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Die Preisvorstellungen der Landwirtschaft und der verarbeitenden Industrie gehen derzeit weit auseinander. Daher warten beide Seite auf einen Impuls in die eine oder andere Richtung. Marktexperten gehen davon aus, dass spätestens im März etwas Fahrt in den Getreidemarkt kommt.


Getreidepreise in Österreich und Bayern (Netto):
Mais: 218 - 228 Euro
Gerste: 218 - 228 Euro
Futterweizen: 225 - 235 Euro
Mahlweizen/Brotweizen: 230 - 240 Euro
Qualitätsweizen/A-Weizen: 235 - 243 Euro
Premiumweizen/E-Weizen: 240 - 250 Euro
Raps: 450 - 460 Euro

Die Preisangaben sind Richtwerte. Je nach Region, Vermarktungspartner und Vermarktungsbedingungen können die Preise auch außerhalb der genannten Bandbreite liegen.

Aktualisiert am: 02.02.2013 13:00
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