Getreidekonservierung sichert Futterhygiene

Eine Zuchtsau verbraucht jährlich fast eine halbe Tonne Getreide. Meist wird dieses selbst erzeugt und am Betrieb gelagert. Lagerschäden können sich bei dieser Menge fatal auswirken.
Die Säurekonservierung stellt eine kostengünstige Alternative zur Trocknung dar.
Die Säurekonservierung stellt eine kostengünstige Alternative zur Trocknung dar.
Die Absenkung des pH-Wertes stellt eine Möglichkeit der Futtergetreidekonservierung dar. Durch die spezifische antibakterielle und schimmelhemmende Eigenschaft von organischen Säuren wie Propionsäure, Benzoesäure, Sorbinsäure, Ameisensäure u.a., haben sich diese seit Jahren zur Futterkonservierung bewährt. Ein weiterer Vorteil der Säurebehandlung liegt in der verringerten Kornatmung, wodurch die Verluste durch Schwund zurückgehen.

Konservierungstechnik
Durch die Behandlung mit Säure werden die für den Verderb des Getreides verantwortlichen Faktoren abgetötet bzw. in ihrer Entwicklung stark gehemmt. Durch die anhaltend hohen Mineralölpreise der vergangenen Jahre stellt die Säurekonservierung durch geringe Investitionskosten der Technik (Dosiertechnik, Mischschnecke) für viele Veredelungsbetriebe ein interessantes Verfahren dar.

Autor: Franz NAGL, LFI und LK Niederösterreich, St. Pölten

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Aktualisiert am: 20.05.2010 12:29
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