Getreideernteerlös deckt Kosten nicht

Das Wetter hat den Getreideerzeugern heuer einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Die heuer zu erzielenden Getreideerlöse decken die Kosten meist nicht.
Die heuer zu erzielenden Getreideerlöse decken die Kosten meist nicht.
"Jetzt, wo sich die neuen Getreidepreise dieser Saison herauskristallisieren, entsteht bei den Getreidebäuerinnen und -bauern zu Recht große Enttäuschung. Das Wetter mit starken Niederschlägen hat letztlich einen Strich durch die Ernterechnung gemacht. Nur wenige Erzeuger konnten heuer Brotgetreide in üblicher Qualität ernten und werden dafür EUR 110,- pro Tonne erlösen. Das ist ein Drittel weniger als im Vorjahr. Mit 11 Cent pro kg Brotgetreide sind Arbeit und Produktionskosten kaum abgedeckt", berichtet der oberösterreichische Agrarlandesrat Josef Stockinger.

Abwertung zu Futtergetreide

Der weitaus größere Teil der Getreideernte habe heuer witterungsbedingt immer wieder unterbrochen werden müssen, was die Bestände letztlich zu billigerem Futtergetreide abgewertet habe. Dafür zahlten die Käufer dann auch weniger, nämlich etwa EUR 90,- pro t. "Die Erlöse der Ernte decken die Produktionskosten nicht. 2009 wird damit zum einkommenspolitisch schwierigsten Bauernjahr seit dem EU-Beitritt. Bei den Milch- und Getreidebauern klafft in der heurigen Einkommenssituation ein riesiges Loch", so Stockinger, der in der Energieproduktion eine Chance sieht, ein zweites Standbein aufzubauen.


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Aktualisiert am: 28.08.2009 09:51
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