Gesundheitsvorsorge und bedeutende Erkrankungen in der Mutterkuhhaltung

Die Mutterkuhhaltung zählt zu den eher extensiven Betriebszweigen der Viehhaltung. Eine regelmäßige und intensive Tierbeobachtung, eine fachgerechte Gesundheitsvorsorge sowie rasches Handeln bei erkrankten Tieren sind aber auch hier die Grundlagen für optimale Tiergesundheit und damit für den Betriebserfolg. Wie man die bedeutendsten Erkrankungen bei Mutterkühen und Kälbern erkennen und vermeiden kann, zeigt Ihnen dieses Schwerpunktthema.



Milch von eutergesunden Muterkühen ist eine wesentliche Voraussetzung für gesunde Kälber
Milch von eutergesunden Muterkühen ist eine wesentliche Voraussetzung für gesunde Kälber
Die bedeutendsten Gesundheitsprobleme bei Kälbern sind Durchfälle, parasitär bedingte Erkrankungen sowie Infektionen des Atemtraktes, der Gelenke und des Nabels. Zu Sicherung der Tiergesundheit sind nach dem Zukauf eine optimale tiergemäße Quarantänehaltung und eine ausgewogene Fütterung notwendig.
Der Einsatz von Antibiotika zur Verminderung des Risikos des Auftretens von bakteriellen Infektionen des Verdauungs- und Atemtraktes sowie von Präparaten zur Parasitenbehandlung muss betriebsspezifisch mit dem Hoftierarzt abgeklärt werden. Dabei spielen die Tierherkunft (von welchen und wie vielen Betrieben), der Gesundheitszustand der Kuh/des Kalbes sowie die Haltung der Tiere auf dem Herkunftsbetrieb eine entscheidende Rolle. Beim Einstellen von Mutterkuh-Jungrindern in die Ausmast wird eine fachgerechte Entwurmung empfohlen.


Autor:
Aktualisiert am: 19.01.2004 15:14
Landwirt.com Händler Landwirt.com User