Gesunder Egoismus darf schon sein

Was ist so schlecht daran, manchmal egoistisch zu sein? Immer nur aufopfern geht doch gar nicht.
Ein gesunder Egoismus darf sein - den nur wer sich selbst gut fühlt, kann auch für andere da sein.
Ein gesunder Egoismus darf sein - den nur wer sich selbst gut fühlt, kann auch für andere da sein.
Was ist konkret unter aufopfern zu verstehen? Damit ist gemeint, wenn Sie sich und Ihre Bedürfnisse so weit zurückstellen, dass es Ihnen auf lange Sicht nicht mehr gut tut – Ihrem Körper nicht, Ihrer Psyche nicht und Ihrer Seele nicht. Aufopfern heißt somit, über Ihre eigenen Grenzen zu gehen, mehr zu leisten, zu tun, zu geben, als eigentlich gut für Sie ist.

Und wie erkennen Sie nun den Unterschied zwischen liebevoller Fürsorge, sei es für die eigenen Kindern, den Partner, die (Schwieger-)eltern, die Tiere, für berufliche Tätigkeiten und Aufopferung? Manchmal ist es wahrlich eine Gratwanderung zwischen zuviel und zuwenig. Der wichtigste Parameter dabei ist unser Gefühl und unser Energiehaushalt. Wenn Sie merken, dass Sie leer werden oder bereits leer sind, dürfen Sie nicht weiter über Ihre Grenze gehen. Jeder weitere Schritt geht zuerst auf Ihre eigenen Kosten und gleich anschließend auf die Kosten aller anderen, die um Sie sind.

Mehr über den gesunden Egoismus finden Sie in der Ausgabe 3/2011 des fortschrittlichen Landwirts. Autorin: Bettina Windischbauer

Weiters in dieser Ausgabe:

  • Messer richtig schärfen und pflegen
  • Grüne Tipps für den Garten
  • Kinder sollen sich schmutzig machen dürfen
  • Birkenfeige – die grüne Schönheit
  • Brandteig – Tipps zur Herstellung mit leckeren Rezepten



Aktualisiert am: 21.01.2011 09:23
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