Gesunde Euter durch richtiges Melken

Neben dem Einfluss der Fütterung und der Haltungsbedingungen haben vor allem Fehler beim Melken oft schwerwiegende Auswirkungen auf die Eutergesundheit. Doch was macht die Euter krank?
Fehler beim Melken haben oft schwerwiegende Auswirkungen auf die Eutergesundheit.
Fehler beim Melken haben oft schwerwiegende Auswirkungen auf die Eutergesundheit.
Wenn der Milchzellgehalt ansteigt sind viele Landwirte erst einmal ratlos, denn mögliche Ursachen gibt es viele. In der Regel handelt es sich um viele kleinere Mängel, die sich in der Summe negativ auf die Eutergesundheit auswirken. Durch jede weitere euterkranke Kuh wird der Infektionsdruck auf die gesunden Kühe dann höher, was wiederum einen Zellzahlanstieg zur Folge hat. Das geschieht oft so zeitverzögert, dass ein Zusammenhang zu Änderungen beim Melken oft nicht mehr erkennbar ist.

Wann ist das Melken aggressiv?
Es ist notwendig, die Melktechnik an die Bedürfnisse der Kühe anzupassen und nicht darauf zu spekulieren, dass die Kühe auch aggressives Melken aushalten werden. Doch wann ist das Melken aggressiv?

Probleme kommen schleichend
Viele Probleme werden zu spät bemerkt, weil sie sich langsam verschlechtern. So kann Melktechnik jahrelang ganz normal funktionieren, bis durch die schlechter werdende Erdung (ausgetrocknet, verrostet) die Auswirkungen der Kriechströme immer stärker werden. Richtige Melkprobleme bekommen die Betriebe erst dann, wenn viele der genannten Fehler zusammen kommen oder noch zusätzliche Mängel wie eine schlechtes Leitungsgefälle, eine zu kleine und mit zu vielen 90° Bögen verlegte Luftleitung oder auch eine unzureichende Reinigung der Zitzengummis hinzukommen.

Hier finden Sie die Präsentation von Kathrin Lincke


Aktualisiert am: 25.01.2011 10:55
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