Geschwisterkonstellation: Erstes, zweites oder drittes Kind?

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Geschwister wird man nicht los, sie sind die erste Minigesellschaft in der man sich behaupten muss. Wie wirkt sich die Geschwisterkonstellation auf unser weiteres Leben aus?
Marianne Schindlecker ist das dritte von sieben Kindern (2 v. l).
Marianne Schindlecker ist das dritte von sieben Kindern (2 v. l).
Geschwister sind es mit denen man leben und überleben übt. Es schaut so aus als kämpfe man um das größte Stück vom Kuchen, in Wahrheit aber um einen Platz in der Welt, angefangen bei der Aufmerksamkeit der Eltern.

Am Anfang steht der Vergleich und er ist unvermeidlich. Selbst Mütter und Väter, die sich vornehmen, ihre Kinder niemals zu vergleichen, kommen nicht darum herum. Das erste Kind dient zwangsläufig als Orientierungsgröße. Es beginnt damit, dass eine Schwangerschaft mühsam verläuft, die andere nicht. Und so geht es weiter.
Meine kleine Schwester bekam schnell Verstärkung durch noch zwei kleinere Schwestern, was meine Führungsqualitäten als Elfjährige auf eine harte Probe gestellt hat. Das galt nicht nur für mich, da waren ja noch drei andere, die sich darin geübt haben. Schließlich war ich das dritte von sieben Kindern. Heute leben alle meine Geschwister nicht weit weg von mir und ich weiß fast immer, wie es ihnen geht. Höre ich eines meiner Geschwister Episoden von früher erzählen, frage ich mich manchmal wovon sie sprechen. Ich weiß, dass es ihnen auch so geht, denn – und das ist vielleicht das Erstaunlichste unter Geschwistern: Das gemeinsame Aufwachsen im selben Elternhaus bedeutet nicht die gleiche Kindheit.

Den gesamten Artikel von Marianne Schindlecker (Rohrbach) finden Sie in der Ausgabe 18/2011 des fortschrittlichen Landwirts. Sie erreichen die Autorin auch unter www.mschindlecker.at

Weites in dieser Ausgabe:

  • Suizid: Wenn ein Mensch nicht mehr leben will
  • Sellerie - Knolle, Stiel und Blätter sind begehrt
  • Wurzeln für die Küche und Hausapotheke



Aktualisiert am: 09.09.2011 12:56
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