Genuss-Schule bildet Kinder aus

Die Genuss-Schule von AMA Marketing, Lebensministerium und Kuratorium Kulinarisches Erbe Österreich bildete von 2004 - 2007 rund 1.800 Lehrer in ganz Österreich zu Genuss-Experten aus. 500 Genuss-Koffer wurden dazu an Volks- und Hauptschulen verschickt. Die 7-12jährigen reisten mit dem Strizzi-Genuss-Pass durch jeweils 5 Schmeckstationen und lernten Lebensmittel mit allen Sinnen zu erfahren.
Landwirtschaftsminister Josef Pröll, Dr. Susanne Brandsteidl (Amtsführende Präsidentin des Wiener Stadtschulrates), Dr. Stephan Mikinovic (GF der AMA Marketing), Helene Jamnig (Lehrerin) mit Kindern der Kooperativen Mittelschule Schopenhauerstraße.
Landwirtschaftsminister Josef Pröll, Dr. Susanne Brandsteidl (Amtsführende Präsidentin des Wiener Stadtschulrates), Dr. Stephan Mikinovic (GF der AMA Marketing), Helene Jamnig (Lehrerin) mit Kindern der Kooperativen Mittelschule Schopenhauerstraße.
Wir haben 200 Mio. Zellen für den Geruchssinn und 300.000 für unseren Geschmack. Wir sind also von der Natur exzellent ausgestattet, um Kennerschaft und Genussfähigkeit zu entwickeln. Doch nur mehr 25% der Kinder zwischen 10 und 14 Jahren sind imstande, die vier Geschmacksrichtungen (süß, sauer, bitter, salzig) eindeutig zu unterscheiden. Dies sind die Folgen einer überaromatisierten Gesellschaft, in der ein europäischer Durchschnittskonsument 19 kg Industriekonzentrate pro Jahr verspeist.
Die Genuss-Schule bietet die Möglichkeit, genießen wieder zu erlernen und aus den Schülern mündige Konsumenten von morgen zu machen. Die Kinder sollen aber auch verstehen, dass hochwertige Lebensmittel nicht nur leckeres Essen bedeuten, sondern auch gepflegte Landschaft und intakte Umwelt genauso wie ökologische Ausgewogenheit und ökonomischen Erfolg.

Kulinarisches Wissen wider die Globalisierung des Geschmacks
Es war Ziel dieses Projektes, die Genuss- und Geschmacksfähigkeit der Schülern zu fördern, Lebensmittel mit allen Sinnen zu erfahren, die Freude am kulinarischen Ausprobieren zu steigern, den geschmacklichen Erfahrungsschatz zu erweitern. Ein Schwerpunkt lag auch im Kennenlernen regionaler und saisonaler Lebensmittel. Die Schüler sollten dann auch in der Lage sein, einfache Qualitätsunterschiede auszumachen, um ein gesundes Ernährungsverhalten beurteilen zu können. Es war aber auch Ziel, eigene Vorlieben und Abneigungen zu erkennen und sich diese bewusst zu machen.

Mehr Informationen unter www.ama-marketing.at


Aktualisiert am: 19.03.2007 12:34
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