Gemeinschaftsalm in Hollersbach: Bewirtschaftung mit Idealismus und Stolz

Aufstehen um 4 Uhr, melken, käsen und dann die Arbeit auf dem Betrieb erledigen. – Almromantik sieht anders aus. Doch die drei Bauern sind überzeugt von der Almwirtschaft, und das ohne große Worte.
Hans Nindl verarbeitet die Almmilch zu Butter und Käse.
Hans Nindl verarbeitet die Almmilch zu Butter und Käse.
Abfahrt 4 Uhr morgens: Hans Nindl macht sich auf den Weg auf die Alm um dort seine Kühe zu melken und die Milch zu verkäsen. Es ist noch dunkel, dazu kommt ein frischer Wind gemischt mit Regen. Die Alm ist 15 km entfernt, rund 30 min. Fahrzeit liegen zwischen der Hochalm und dem Betrieb.

Die Alm wird von drei Landwirten bewirtschaftet. Den Stall haben sie gemeinsam gebaut, eingerichtet wurde jedoch individuell. „Wirtschaftlich ist das freilich nicht“, weiß Hans Nindl. Aber er und seine Kollegen sind von der Almwirtschaft überzeugt. Und das, obwohl die beiden anderen ihre Milch nicht mehr verkäsen, sondern mit ins Tal nehmen. Die Zimmer in der Hütte und der Stallplatz wurden ausgelost.
Eine Gemeinschaft funktioniert nur, wenn keiner das Gefühl hat, weniger zu bekommen.

Mehr über die Gemeinschaftsalm lesen Sie in der Ausgabe 16/2012 des fortschrittlichen Landwirts.

Aktualisiert am: 06.08.2012 10:20
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