Gemeinsam auf dem (Holz)weg

Wie überall gilt aber auch hier: Eine Zahl alleine ist nichts ohne die entsprechende Interpretation. Deshalb wird in den Forstarbeitskreisen mit jedem Betrieb eine Analyse der individuellen Betriebszahlen vor dem Hintergrund der Einschlagsstruktur (Anteil von Vor- und Endnutzung, Industrie- und Rundholzanteil, Media u.a.), des Betriebszieles, der Rahmenbedingungen etc. durchgeführt.




Einschulung in das Aufzeichnungsprogramm
Einschulung in das Aufzeichnungsprogramm
Im Kleinwald haben – anders als im Großwald – individuelles Einschlags- und Investitionsverhalten einerseits und der Anfall von Zufallsnutzungen durch Kalamitäten andererseits einen wesentlichen Einfluss auf Kosten und Erlöse und somit auch auf den Deckungsbeitrag. In einem Jahr kann der Einschlag wesentlich über dem Nachhaltshiebsatz liegen, im nächsten Jahr kann eine „Nullrunde“ erfolgen, in der vielleicht hauptsächlich in den Waldbau investiert wird. Dementsprechend können die einzelnen Wirtschaftsjahre mehr oder minder stark voneinander abweichen und werden Zeitreihen über einen längeren Zeitraum aussagekräftiger.
Eines haben alle Mitgliedsbetriebe des Arbeitskreises Forst gemeinsam: Sie haben Freude an ihrem Wald, sie treffen sich gerne, sie geben ihr Wissen an ihre Kollegen weiter und vor allem – sie wissen über die Kostenstruktur und die Ertragskraft ihres Betriebes Bescheid und können dementsprechend reagieren und steuern.
Mit 1. Jänner 2004 startete das neue Arbeitskreisjahr. Auch jetzt gibt es für Waldbesitzer noch die Möglichkeit, in einen Arbeitskreis einzusteigen.

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Aktualisiert am: 19.01.2004 14:58
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