Geld für Nahrungsmittelhilfe in Krisenregionen

Das Lebensministerium wird bereits im Februar 1 Mio. Euro für Nahrungsmittel-Hilfe in Krisenregionen bereitstellen. Diese Summe wurde in Abstimmung mit dem Außenministerium für die Verbesserung der Versorgung mit Lebensmitteln beziehungsweise Saatgut in Haiti, Nicaragua, Mosambik und Moldau genehmigt.
Der Löwenanteil von 0,5 Mio. Euro wird über das UN-Welternährungsprogramm für dringend benötigte Nahrung an die Opfer des Erdbebens in Haiti fließen, wo rund 1 Mio. Menschen obdachlos geworden sind. Neben Medikamenten werden in dem Karibikstaat dringend Lebensmittel und sauberes Trinkwasser gebraucht. "Es ist unsere Pflicht, den Menschen in Haiti, die nach der größten Naturkatastrophe aller Zeiten vor den Trümmern ihrer Existenz stehen, rasch und wirksam zu helfen", betonte Umwelt- und Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich, der sofort alle Hebel in Bewegung gesetzt hat, um über die internationalen Netzwerke die österreichische Lebensmittel-Soforthilfe zu ermöglichen.

Nahrungsmittelhilfe für Nicaragua
Aber auch andere Regionen, die in den vergangenen Jahren von Naturkatastrophen heimgesucht worden sind, erhalten Unterstützung aus Mitteln des Lebensministeriums. 300.000 Euro an Nahrungsmittel-Hilfe gehen beispielsweise in den Nordosten Nicaraguas, wo diese nach einem Wirbelsturm im November 2009 dringend benötigt werden. Weitere 100.000 Euro wurden auch für die Region Moldau bewilligt, die über die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) neues Saatgut erhalten soll. Für das von Dürre geplagte Mosambik werden zudem 100.000 Euro bereitgestellt.


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Aktualisiert am: 01.02.2010 13:51
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