Gegen Getreide-Krankheiten und Schädlinge im Herbst vorgehen

Gesunde Getreidebestände sind die Basis für hohe Erträge. Dabei spielt der Herbst eine wesentliche Rolle. Jetzt können effiziente Maßnahmen gegen wichtige Getreidekrankheiten gesetzt werden.
Bei Originalsaatgut ist die Gefahr einer Grundverseuchung mit saatgutübertragbaren Krankheitserregern geringer. Außerdem beugt ein später Anbauzeitpunkt dem Blattlauszuflug vor.
Bei Originalsaatgut ist die Gefahr einer Grundverseuchung mit saatgutübertragbaren Krankheitserregern geringer. Außerdem beugt ein später Anbauzeitpunkt dem Blattlauszuflug vor.
Beim Blick auf die Getreidepreiseentwicklung der letzten Wochen steigt bei vielen Landwirten wieder die Motivation für den Getreideanbau. Stand in den letzten Jahren die Kostenoptimierung im Vordergrund, so ist jetzt durchaus wieder eine etwas höhere Produktionsintensität ökonomisch gerechtfertigt. Allerdings können nur gesunde und gut entwickelte Getreidebestände die Ausgangsbasis für hohe Erträge bilden.

Nicht zuletzt beim Blick auf die Getreidepreise zahlt sich besondere Umsicht beim Wintergetreideanbau, insbesondere im Zusammenhang mit der virösen Gelbverzwergung mehr denn je aus. Neben vorbeugende Maßnahmen wie etwa einer konsequenten Stoppelbearbeitung und dem Anbau von gesundem Saatgut ist vor allem in wärmeren Getreideanbaugebieten eine Strategie gegen die Blattläuse unbedingt vorzusehen.

Welche Krankheiten und Schädlinge im Herbst zu ertragslimitierenden Faktoren werden können, erfahren Sie in der Ausgabe 20/2010 des fortschrittlichen Landwirts.

Weitere Beiträge zum Thema Ackerbau in dieser Ausgabe:
• Stickstoff im Herbst richtig düngen



Autor: DI Gottfried Besenhofer, Institut für Pflanzenschutzmittelbewertung und –zulassung der AGES, Wien


Aktualisiert am: 11.10.2010 11:14
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