GPS-Parallelfahrhilfen im Vergleich

Wo liegen die Stärken und Schwächen der Satelliten-gesteuerten Parallelfahrhilfen? Gemeinsam mit der Bodenkultur in Wien haben wir vier am österreichischen Markt verfügbare Parallelfahrhilfen auf ihre Praxistauglichkeit getestet.

Magnetfüße halten besser als Saugknöpfe. Viele Traktoren haben heute allerdings Kunststoffdächer. Im Idealfall sollte die GPS-Antenne genau auf der Längsachse zwischen Hinter-  und Vorderrädern montiert werden.
Magnetfüße halten besser als Saugknöpfe. Viele Traktoren haben heute allerdings Kunststoffdächer. Im Idealfall sollte die GPS-Antenne genau auf der Längsachse zwischen Hinter- und Vorderrädern montiert werden.
In Kulturen mit Fahrgassen ist der exakte Anschluss bei Spritz- und Düngearbeiten kein Thema. Was aber, wenn wir keine Fahrgassen zur Verfügung haben? Da werden oft wertvolle Wirtschafts- oder Handelsdünger mehr oder weniger im Blindflug über Äcker oder Wiesen verteilt. Moderne, intelligente Landtechnik kann diesem Übel Abhilfe schaffen. Virtuelle Fahrgassen unterstützen den Fahrer beim Finden des Anschlusses. In einem Gemeinschaftsprojekt haben Der fortschrittliche Landwirt und die BOKU Wien vier verschiedene GPS-Systeme verglichen und auf ihre Praxistauglichkeit überprüft. Alle Systeme wurden von sechs erfahrenen Praktikern der Maschinenringe Fürstenfeld und Schwanenstadt einige Monate bei verschiedensten Arbeiten unter die Lupe genommen. Am Ende des Praxiseinsatzes wurde ein Exaktversuch von der BOKU Wien unter der Leitung von Dr. Gerhard Moitzi durchgeführt.

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Aktualisiert am: 24.12.2003 12:29
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