Futterplanung bei hofeigenen Mischungen

Das Futter für den Sauentrog stammt fast immer vom eigenen Acker, daher kann der Landwirt die Verantwortung für Fehler aufgrund mangelhafter Futtermittel nur in Ausnahmefällen auf Dritte abwälzen. Ackerbau und Tierhaltung sind hier eng verzahnt.

Der Erfolg im Stall beginnt mit der richtigen Sortenwahl für das hofeigene Futter.
Der Erfolg im Stall beginnt mit der richtigen Sortenwahl für das hofeigene Futter.
Die Leistungen von Sauen in einer Herde werden nicht zuletzt durch die Fütterung stark beeinflusst. Die Optimierung der Fütterung bereits in der Jungsauenaufzucht durch eine dreiphasige Aufzucht, welche die Jungsauen optimal auf die Produktion vorbereitet ist die Basis für den Erfolg in der Ferkelerzeugung. Bei den produktiven Sauen wird über eine konsequente Phasenfütterung, über die eine optimale Steuerung der Mineral- und Elektrolytenbilanz, Rohfasergehalte, Energie-/Eiweißverhältnisse, Zusatzstoffen in den Phasenfuttern sowie weiteren Managementmaßnahmen das Leistungspotential moderner Sauenlinien hinsichtlich Milchleistung und Aufzuchtleistung bestmöglich ausgeschöpft. Darüber hinaus werden Gesundheit und Kondition der Sauen durch dieses Fütterungskonzept positiv beeinflusst. Eine konsequente Erfassung, Aufzeichnung und Auswertung aller angesprochenen Daten muss zur einzelbetrieblichen Schwachstellenanalyse in der Ferkelerzeugung genutzt werden, um langfristig die Leistungen auf hohem Niveau zur Erzielung von ausreichenden Deckungsbeiträgen zu halten.


Autor:
Aktualisiert am: 25.11.2003 16:49
Landwirt.com Händler Landwirt.com User