Futterkosten in der Schweinemast sparen

Jede Möglichkeit, die Futterkosten zu senken, sollte ausgeschöpft werden, um angesichts der aktuellen Futterpreise und Schlachtschweineerlöse zurechtzukommen.
Die Futterkosten in der Schweinemast befanden sich im Wirtschaftsjahr 2007/2008 auf einem Rekordniveau. Nach der Ernte 2008 scheinen sich die Futtergetreidepreise 15 bis 20 Prozent unter dem Vorjahresniveau einzupendeln. Dennoch kann man aufgrund der hohen Sojapreise und der hohen Preise für Mineralstoffe auch für das kommende Jahr relativ hohe Futterkosten erwarten.

Intensive Mast verbessert die Futterverwertung

Es lohnt sich nie, wegen den steigenden Futterpreisen den Mastschweinen knappere Rationen zu zuteilen. Das Gegenteil ist der Fall. Wird intensiver gefüttert, so steigen die Tageszunahmen, die Mastdauer wird kürzer, die Tiere brauchen weniger Erhaltungsfutter und die Futterverwertung wird besser. Wichtig ist, dass das genetische Potential der Mastschweine vollkommen ausgeschöpft wird, gleichzeitig muss aber auch die Energiezufuhr auf 36 MJ ME/Tag rationiert werden. Bitte bedenken Sie, dass der Erhaltungsbedarf bei 100 kg Lebendmasse rund 13,9 MJ ME beträgt und somit mehr als ein 1/3 der täglich aufgenommenen Energie „nur“ für die Erhaltung erfolgt. Die Tageszunahmen bei den Mastschweinen müssen daher deutlich über 700g/Tag liegen, weil sich eine verlängerte Mastdauer aufgrund des höheren Erhaltungsanteils deutlich auf die Futterverwertung niederschlägt.

Den gesamten Bericht mit weiteren Tipps finden Sie im Landwirt-Downloadcenter "Futterkosten in der Schweinemast sparen"


Autor:
Aktualisiert am: 09.11.2008 09:20
Landwirt.com Händler Landwirt.com User