Fünf Jahre Bioforschung FIBL Österreich

Es darf gefeiert werden. 2004 auf Initiative von österreichischen ForscherInnen, BeraterInnen und Bio-BäuerInnen gegründet, hat sich das FiBL Österreich längst in der Bio-(Forschungs-)Szene etabliert und führt die langjährige Erfolgsgeschichte des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) auf österreichischer Ebene weiter fort.
Seit 5 Jahren arbeitet und forscht das FIBL in Wien zum Wohle der heimischen Biobauern.
Seit 5 Jahren arbeitet und forscht das FIBL in Wien zum Wohle der heimischen Biobauern.
Bereits 1973 schlossen sich Biobäuerinnen und Biobauern mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zusammen und gründeten das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL). Damit war ein wichtiger Grundstein für eine erfolgreiche, praxisorientierte Forschung und Weiterentwicklung der biologischen Landwirtschaft gelegt.

FiBL - eine internationale Erfolgsgeschichte
Seit seiner Gründung überzeugt das Forschungsinstitut für biologischen Landbau mit Kompetenzen in der biologischen Bodenbewirtschaftung und im Pflanzenbau, in der ganzheitlichen Tiergesundheit, in der Tierethologie und der biologischen Tierzucht, in der Sozioökonomie, in der umfassenden Analyse des Biomarktes sowie in der biologischen Lebensmittelverarbeitung und –erzeugung.
FiBL Schweiz – Forschungsprojekte auf internationaler Ebene
Mittlerweile beschäftigt das FiBL Schweiz (mit Sitz in Frick) über 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zählt weltweit zu einer der führenden Forschungseinrichtungen für biologische Landwirtschaft. Die enge Verzahnung verschiedener Forschungsgebiete und der rasche Wissenstransfer von der Forschung zur Beratung und in die Praxis sind die besonderen Stärken des FiBL.
Die Kompetenz des Forschungsinstituts für biologischen Landbau ist auch außerhalb der Schweiz gefragt. Daher ist das FiBL auch bei Forschungsprojekten auf internationaler Ebene und in der EU federführend beteiligt
Seit 2001 gibt es auch FiBL Deutschland (2001) und im Jahr 2004 wurde FiBL Österreich gegründet.

FiBL Österreich – eine nationale Erfolgsgeschichte
Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau Österreich (FiBL Österreich) wurde im Mai 2004 auf Initiative von österreichischen Forscherinnen und Forschern, Beraterinnen und Beratern sowie Bio-Bäuerinnen und Bio-Bauern gegründet. FiBL Österreich ist ein gemeinnütziger Forschungsverein mit Standort in Wien.
Dass sich FiBL Österreich in den fünf Jahren so rasant und gedeihlich entwickelt hat, lag an vielen glücklichen Fügungen, vor allem aber an der wohlwollenden Unterstützung durch viele Menschen in Politik, Verwaltung, Forschung und der landwirtschaftlichen Praxis. Heute beschäftigt FiBL Österreich 17 Personen zu 100 % projektfinanziert.
Die aktuellen Arbeitsschwerpunke sind: Onfarm-Research im Acker- und Feldgemüsebau, Berechnung von Treibhausgasemissionen in der Lebensmittelproduktion, KonsumentInnen-Information mit der Herausgabe der Bio-Fibel und Bio-Informationsplakaten, Praxisprojekte zur Weiterentwicklung der Bio-Tierhaltung, Consulting im nationalen und internationalen Bio-Fachhandel sowie Veranstaltung von Fachtagungen.

Kompetenz Tierhaltung
Im dreijährigen Projekt „Umsetzung von Praxisversuchen zur Untersuchung der Verfütterung von Kleesilage und Luzernegrünmehl in der Bioschweinefütterung“ wird in enger Zusammenarbeit mit der EZG Bioschwein in praktischen Fütterungsversuchen untersucht, wie Rationen zusammengestellt werden müssen, um durch den Einsatz von Kleesilage und Luzernegrünmehl zugekaufte Eiweißkomponenten einsparen zu können.
In Zusammenarbeit mit dem Freiland Verband organisiert DI Reinhard Geßl mit der FREILAND-Tagung die wichtigste praxisorientierte Tierhaltungsfachtagung im deutschsprachigen Raum.

Bio-Fibel

Mit der „Bio-Fibel“ gibt FiBL Österreich erstmals in Österreich eine konsumentInnengerechte Zeitschrift für Wissen aus der Biologischen Landwirtschaft heraus. Wertvolles Bio-Wissen zum Nulltarif, gut verständlich aufbereitet, das ist das Anliegen von DI Reinhard Geßl und DI Elisabeth Klingbacher, dem Redaktionsteam von FiBL Österreich.

Ansprechpersonen am FiBL Österreich
Mag. Andreas Kranzler, Geschäftsführer, Bionet Österreich. T: 01/9076313-21; M: 0676/7898358,

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Aktualisiert am: 26.11.2009 20:49
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