Fünf Fragen zur Allergenkennzeichnung

Als Direktvermarkter sind Sie dazu verpflichtet, die Konsumenten über mögliche Allergene in Ihren Produkten zu informieren. Wir beantworten fünf Fragen zur richtigen Allergenkennzeichnung.
Auch bei offenen Waren müssen Sie Allergeninformationen mündlich oder schriftlich bereitstellen. (Foto: Archiv)
Auch bei offenen Waren müssen Sie Allergeninformationen mündlich oder schriftlich bereitstellen. (Foto: Archiv)
Was sind Allergene?
Allergene sind Stoffe, die Unverträglichkeiten oder Allergien auslösen können. Die EU hat die 14 häufigsten Allergene in einer Verordnung definiert. Laut dieser Verordnung besteht eine Informationsverpflichtung, wenn für die Herstellung eines Lebensmittels Zutaten verwendet werden, die in eine der 14 Hauptkategorien (einschließlich Erzeugnissen davon) fallen. Die konkrete Umsetzung der Allergenkennzeichnung wird in nationalen Verordnungen geregelt.

Wer ist zur Kennzeichnung von Allergenen verpflichtet?
Die Pflicht, über Allergene in Lebensmitteln zu informieren besteht für alle Lebensmittelunternehmer, die verpackte oder unverpackte Lebensmittel in Verkehr bringen. Dazu zählen auch Direktvermarkter, Buschenschänke, Urlaub- am-Bauernhof-Anbieter und sämtliche Gastronomiebetriebe. Das Servieren von Mahlzeiten und der Verkauf von Lebensmitteln durch Privatpersonen sind von der Verordnung ausgenommen. Wenn also z.B. Eltern bei Schulfesten oder Privatpersonen bei Vereinsfesten selbst gemachte Speisen mitbringen, gibt es keine Informationspflicht. Werden Sie aber als Direktvermarkter für das Catering eines Vereinsfestes beauftragt, müssen Sie über Allergene in den Speisen aufklären.

Was Sie sonst noch über die Allergenkennzeichnung wissen sollten, lesen Sie im vollständigen Artikel im LANDWIRT 6/2018. Bestellen Sie hier kostenlos und unverbindlich Ihr Probeheft Ausgabe 6/2018 (solange der Vorrat reicht)

Autor: Birgit Lang
Aktualisiert am: 06.03.2018 13:55
Lesen Sie mehr

Zentrale Rechtsfragen zur Direktvermarktung

Welche Rechte und Pflichten Sie als Direktvermarkter haben, ist abhängig davon was, wie und wie viel Sie verkaufen. Wir geben Antworten auf einige entscheidende Fragen.

Seltene Nutztiere ideal für extensive Beweidung

Ob auf Almen oder Hutweiden - wo Hochleistungsrassen bereits an ihre Grenzen stoßen, können angepasste, regionale Rinder- und Schafrassen ihre Vorzüge ausspielen.

Alpakas als alternative Grünlandverwerter

Alpakas verwandeln magere Steilflächen in hochwertige Wolle – ein potenzielles neues Standbein, das für viele Betriebe interessant sein könnte.

Neuer Zertifikatslehrgang Brotsensoriker/in

Das Ländliche Fortbildungsinstitut (LFI) Steiermark bietet ab 2019 einen neuen Lehrgang zum Brotsensoriker an. Einer der Schwerpunkte ist das fachgerechte Verkosten.

Ein Betrieb mit vielen Visionen

Die beiden Generationen am Betrieb Pechtigam haben sich ganz unterschiedliche Wirkungsbereiche geschaffen: Für die Eltern ist es die Fleischverarbeitung, die Jungen setzen auf Kernöl und vielleicht auch bald auf Trüffel.

Fleisch pökeln und trocknen

Erweitern Sie Ihre Produktpalette um köstliche Pökelwaren. Für diese traditionelle Art der Veredelung brauchen Sie keine teuren Geräte, für den Anfang finden Sie alles Nötige im eigenen Haushalt.